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Umzug per DHL: Welche Formblätter ausfüllen?
#1

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27-11-2019, 09:21 PM von ladio.)

Hallo zusammen. 

Ich werde im Januar nach Vancouver ziehen und bin dabei alles vorzubereiten. So bald wie möglich möchte ich gerne 4 Kisten mit je knapp 30kg per DHL zur Wohnung meiner Freundin in Vancouver schicken, wo ich dann im Januar auch einziehen werde. Das kostet pro Kiste ca. 90€. In den Kisten werden ausschließlich private, gebrauchte Gegenstände sein. Bücher, Anziehsachen, Elektrogeräte, Haushaltsgegenstände, Werkzeuge... Was man halt so in einer Wohnung hat. Der Wert pro Kiste wird bei knapp 500 Euro Zeitwert sein.

Jetzt habe ich schon herausgefunden, dass man als Kanada-Immigrant keine Steuern oder Zoll auf seine Pakete zahlen muss. (Quelle)

Wenn ich über die DHL auf der Website Kanada als Empfangsland auswähle, dann muss ich dort die Beschreibung der beinhalteten Gegenstände und deren Wert für das CN23 Formblatt angeben (Link zur Website mit Eingabemaske / Alternativ: Vordruck des CN23 Formblatts). Ich hatte vermutet, dass das für den kanadischen Zoll erforderlich ist. Wenn ich jedoch bei der CBSA (Canada Border Services Agency) anrufe und nachfrage, dann weiß man dort nichts von einem CN23 Formblatt, sondern nur vom BSF186 und BSF186A Formblatt. Außerdem wurde mir empfohlen das Memorandum zu diesem Vorgang für Ersteinreisende durchzulesen (Memorandum D2-2-1). Darin steht das BSF186 Formblatt nicht direkt erwähnt, aber sowohl das Memo als auch das Formblatt berufen sich auf den "Settlers' Effects - Tariff Item No. 9807.00.00".

Jetzt stellen sich mir ein paar Fragen:
  • Welche(s) der drei Formblätter muss ich ausfüllen? (CN23 / BSF186 / BSF186A)
  • Sind die Werte die dort anzugeben sind Neu- bzw. Wiederbeschaffungswerte oder Zeitwerte?
  • Müssen die Formblätter je Umzugskiste ausgefüllt werden oder einmal für alle zusammen und wo sind die Dokumente abzugeben?
  • Kann ich die Sachen jetzt schon los schicken oder muss ich persönlich vor Ort sein um sie in Empfang zu nehmen? (Kann man über die DHL einen verzögerten Versand beantragen?)
Ich komme mir vor wie Asterix auf der Suche nach dem Passierschein A38 und hoffe, dass mir hier geholfen werden kann.

Gruß
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#2

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30-11-2019, 01:48 AM von EmJay.)

Hallo "ladio"

erstmal:
Hey, Dankeschoen - Du hast die Quellen fuer deine Infos verlinkt!
Normalerweise kommt ja eher "hab im Internet gelesen... i-wo..."

Mit welchem Visum ziehst Du nach Vancouver und ist dieses Visum schon aktiviert, will meinen, bist Du schon ein "landed immigrant?"
Hintergrund der Frage ist, das man normalerweise beim "landing" eine "Goods to follow" Liste vorlegt, mit Sachen die eben nachfolgen.
Diese Liste muss (musste jedenfalls 2007) nicht super perfekt sein, wird aber bei der Einreise gestempelt.
Mit dem Zettel geht man dann spaeter nochmal zum Zoll und holt seine Pakete / seinen Container ab. Alles easy.

Wenn Du aber Dinge vorweg schicken willst, obwohl Du noch kein resident bist, kann es eventuell kruckelig werden.
Weil das eben eher ungewoehnlich ist. Und Verwaltung mag keine "Ungewoehnlichkeiten"... Icon_e_wink
Besteht die Moeglichkeit, dir die Pakete nach Einreise schicken zu lassen?

Gruesse
Mattes

P.S.:
Falls schon "landed immigrant" waere es m.E. BSF186/BSF186A
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#3

Wie EmJay richtig fragt: mit welchem Status gehst Du nach Kanada?

Gehst Du als PR mit einer COPR (Confirmation of Permanent Residency), dann ist für Dich BSF186/BSF186A das richtige Formblatt. Dabei kannst Du einmalig die dort aufgeführten Gegenstände (Zeitwert angeben) einführen. Alles, was nicht auf der Liste ist, wirst Du später versteuern müssen, falls Du Dir überlegst, noch weitere Sachen einzuführen. Achtung! Es ist wichtig, nicht nur die beiden Formulare auszufüllen, sondern auch eine Übersicht über alle Finanzmittel, die Du nach Kanada bringst, anzufertigen. Eine Excel-Tabelle mit der Auflistung der Herkunft und der Höhe der Finanzmittel reicht aus. Gibst Du das nicht an und transferierst später Deine Millionen :) musst Du das Geld versteuern, auch, wenn es Dein Erspartes ist.

Ohne PR/temporary worker/temporary student Status unterliegst Du den Zollvorschriften für temporary visitors und hast sehr geringe Freigrenzen.

Angenommen, Du kommst mit PR Status nach Kanada:
  • BSF186/BSF186A
  • es sind die Zeitwerte der einzuführenden Sachen anzugeben
  • die Dokumente werden für die gesamten einzuführenden Gegenstände ausgefüllt (Kopien anfertigen!) und bei Einreise dem CBSA Beamten vorgelegt.
  • Du kannst sie so losschicken, dass sie nach Deiner Ankunft in Kanada ankommen. Vorher wird es schwierig, weil Du ja selbst noch nicht im Land bist. Wenn die Pakete ankommen, musst Du mit der bei der Einwanderung abgestempelten Liste noch einmal zum Zoll und sie freigeben lassen.
  • Du musst die Sachen persönlich in Empfang nehmen (wenn Du keine Internationale Spedition mit dem Versand beauftragt hast, die eine Haus-zu Haus-Belieferung vornimmt). Die Zollfreimachung findet immer persönlich bei der nächstgelegenen Zollstelle für den Bestimmungsort statt (für Vancouver kein Problem, das ist der Internationale Flughafen, wenn Luftfracht)



Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#4

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-12-2019, 12:09 PM von ladio.)

Vielen Dank für die Antworten, EmJay und Joe!

Ich habe vor, über das IEC Working holiday Visum nach Kanada zu kommen und mich dann während meines Aufenthalts um den PR Antrag zu kümmern. Auf das Working Holiday Visum werde ich mich aber erst noch bewerben (sobald der Pool für 2020 geöffnet ist). Vermutlich werde ich also erstmal als Tourist einreisen und dann sobald ich die Bestätigung des Working Holiday Visums habe kurz das Land verlassen und wieder einreisen (von Vancouver aus bietet sich dafür Seattle an). 

Ich habe gerade so ein Gefühl im Magen, dass für mich damit nicht die gleichen Rechte gelten wie für Leute die mit PR einreisen...? Das verzögerte Abschicken sollte über Freunde machbar sein. Ist zwar mehr Aufwand, aber wenn sich dadurch Probleme beim Empfang vermeiden lassen, würde ich das natürlich versuchen.

Also gibt es folgende zwei Optionen für den Empfang meiner persönlichen Dinge:
  1. Bevorzugte Option: Sobald ich im Land bin, vermutlich noch als Tourist, ohne Arbeitsvisum
  2. Alternative Option: Ein bis zwei Monate später, sobald ich das Working Holiday Visum habe
Die zweite Option würde ich nur wählen, wenn mit der ersten Option zu viele Kosten für Zoll/Steuern fällig würden. Es wäre aber wirklich ärgerlich auf meine persönlichen Gegenstände verzichten zu müssen für die ersten zwei Monate.

Könnt ihr mir sagen, mit welchen Formularen ich Vorlieb nehmen muss und welche Kosten in etwa auf mich zu kämen, bei der ersten Option bzw. alternativ bei der zweiten Option?
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#5

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-12-2019, 06:38 PM von EmJay.)

Hi "ladio",

Oha, das wird etwas komplizierter, fuerchte ich! Besser waers, Du lagerst die Kartons erstmal ein.

Du reist als Tourist ein, also mit dem ueblichen Gepaeck fuer eine Urlaubsreise und mit Rueckflugticket.
Ein Touri, der eine "Goods to follow"-Liste stempeln lassen will waere, ich sag mal "pretty unusual"... Icon_mrgreen

Wann der pool fuer IEC 2020 oeffnet ist wohl noch nicht raus, aber mach sicher, dass Du alle benoetigten Unterlagen zusammen hast.
Und rechne damit, das der Border Officer einige Fragen in Sachen Freundin/Aufenthaltsdauer/Bleibeabsicht haben wird. Es koennte sein,
das Du einen visitor record erhaelst, der deutlich weniger als die maximalen 180 Tage Aufenthalt erlaubt. Moeglicherweise wird es also eventuell knapp werden mit dem IEC approval while in Canada.

Ob ein WHVler ueberhaupt "goods to follow" anmelden kann und in welchem Umfang, entzieht sich meiner Kenntnis.
Eventuell kannst Du deine Sachen auch erst mit Erhalt der PR nachholen.

Und noch ein Rat:
Die Zeit rast! Sobald Du das WHV aktiviert hast tickt die Uhr.
Falls Du vorhast in dem Zeitraum die PR zu beantragen solltest Du am Tag 1 anfangen daran zu arbeiten. Papiere, Dokumente, Unterlagen...

Gruesse
Mattes

Edit:
"Ich habe gerade so ein Gefühl im Magen, dass für mich damit nicht die gleichen Rechte gelten wie für Leute die mit PR einreisen...?"
Dein Bauchgefuehl taeuscht dich nicht! Im Augenblick hast Du die gleichen Rechte wie jeder Kanadaurlauber.
[-] Folgende(r) 1 Mitglied sagt Danke an EmJay für den Beitrag:
  • ladio
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#6

Hi EmJay, vielen Dank für die weiteren Infos.

Teilweise sind in den Kisten Dinge auf die ich nicht lange verzichten will. Angenommen der geschätzte Wert pro Kiste beträgt 500 Kanadische Dollar, mit wieviel Steuern / Zollgebühren müsste ich dann rechnen, wenn ich die Kisten jetzt sofort verschicken würde und meine Freundin sie in Empfang nehmen will?

Vielen Dank für den Tipp auch mit den Unterlagen. Ich habe bereits so gut wie alles zusammen.
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#7

(01-12-2019, 06:33 PM)EmJay schrieb: Du reist als Tourist ein, also mit dem ueblichen Gepaeck fuer eine Urlaubsreise und mit Rueckflugticket.
Ein Touri, der eine "Goods to follow"-Liste stempeln lassen will waere, ich sag mal "pretty unusual"... Icon_mrgreen

Wenn Du als Tourist eine "Goods to follow"-Liste stempeln lassen willst, kommst Du gar nicht erst ins Land, da der CBSA Beamte davon ausgehen wird, dass Du unberechtigt im Land bleiben willst.

(01-12-2019, 11:56 AM)ladio schrieb: Ich habe vor, über das IEC Working holiday Visum nach Kanada zu kommen und mich dann während meines Aufenthalts um den PR Antrag zu kümmern. Auf das Working Holiday Visum werde ich mich aber erst noch bewerben (sobald der Pool für 2020 geöffnet ist). Vermutlich werde ich also erstmal als Tourist einreisen und dann sobald ich die Bestätigung des Working Holiday Visums habe kurz das Land verlassen und wieder einreisen (von Vancouver aus bietet sich dafür Seattle an).


Du hast mit IEC Working Holiday Visum das Recht für ein Jahr im Land zu bleiben. Wenn Du Dich erst während dieser Zeit um die PR kümmern willst, welche Voraussetzungen bringst Du mit, damit Du sicher sein kannst, dass Dein PR Antrag schnell genug durchgeht?



Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#8

Kurz ein bisschen Hintergrund zu meiner Situation:
Meine Freundin ist Kanadierin und wir werden vermutlich den Antrag über das Common-law partner sponsorship machen und unsere Beziehung dokumentieren. Eine Alternative wäre über Express Entry in Kombination mit provincial nominee program zu gehen. Ich hatte mich da schon mit einem Visa Consultant in Vancouver zusammengesetzt und mein zukünftiger Arbeitgeber hat auch seine Unterstützung angeboten, aber so wie ich es verstehe ist der erste Weg sicherer. Ich weiß, dass beide Anträge mit viel Schriftkram verbunden sind, üblicherweise gehen sie aber in 6-8 Monaten durch. Beide Anträge erlauben es außerdem, während der Bearbeitung bereits ein temporary work permit zu bekommen. Es dauert in etwa 2 Monate bis man das hat. Daher denke ich, dass die Begrenzung der Aufenthaltsdauer des WHV nicht ausschlaggebend sein wird, da zumindest das temporary work permit und vielleicht sogar schon das PR innerhalb des Jahres durch gehen sollte. All das werde ich natürlich beim Grenzübergang für mich behalten und vorerst als Tourist einreisen. Sollte ich Pech haben und kein WHV innerhalb meines "Touristen-Besuchs" bekommen, dann muss ich wohl in den sauren Apfel beißen und wieder zurück nach Deutschland. Die Option ist mir bewusst, jedoch wurden mir gute Chancen prognostiziert, wenn ich mich mit der Bewerbung beeile sobald die Pools offen sind.

Zurück zum Thema Paket versenden: Was ich in meinem letzten post meinte ist, dass ich gar nicht diese Liste für mich ausfülle, sondern meine Freundin für sich. Sie hat ja immerhin auch 3 Jahre in Deutschland gewohnt und einiges an Sachen angehäuft. So wie ich es versehe, hat man das recht des Zoll- und steuerfreien Einführens aber nur einmalig beim Einwandern und da sie Kanadierin ist, träfe das auf sie nicht zu. Daher frage ich mich: Wie hoch wäre die Gebühr (Steuern + Zoll) wenn sie sich dennoch ihren Hausrat aus Deutschland per DHL zuschicken lässt? Das ganze wäre also komplett unabhängig von mir und würde deshalb auch an der Grenze kein Risiko für mich bedeuten, dass ich nicht ins Land gelassen würde.
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#9

Dir ist aber hoffentlich bewusst, dass eine Sponsorship über Common-law-partnership ein Zusammenleben in einer eheähnlichen Gemeinschaft für mindestens 12 aufeinanderfolgende Monate voraussetzt, oder? Sprich, Ihr müsst diesen Zeitraum nachweisen. Es geht nicht, dass über verschiedene kürzere Perioden zu kumulieren (also, mal 3 Monate zusammen, dann 2 Monate getrennt, dann wieder 3 Monate zusammen, dann wieder getrennt usw.).
Das bedeutet auch, dass Ihr den Antrag frühestens nach 12 Monaten ununterbrochenem Zusammenleben stellen könnt. Die processing time für common-law-sponsorship liegt momentan bei 12 Monaten nach Antragstellung. Checkst Du hier

Du musst nicht zwingend zurück nach Deutschland, wenn Dein Status als Tourist abläuft. Eine rechtzeitige Bewerbung um eine Verlängerung Deines Touristenaufenthaltes beschert Dir einen "visitor record", in dem der freundliche CBSA Officer festlegt, wie lange Du über die üblichen 6 Monate hierbleiben darfst.

Ob Du gute Chancen hast, ein WHV zu bekommen wenn die Pools offen sind, kann Dir niemand prognostizieren. Mein Sohn war im Sommer mit seiner Freundin hier und beide haben sich bei exzellenten Chancen auf ein WHV beworben (verfügbare Spots 180, Kandidaten im Pool 65). Seine Freundin hat nach 4 Tagen die Invitation to apply bekommen, er hat sie bis heute nicht. Nur mal als Beispiel, dass man sich eben nicht darauf verlassen kann für ein WHV gezogen zu werden.

Jetzt lese ich gerade, dass Deine Freundin 3 Jahre in Deutschland gewohnt hat. Dann habt Ihr die 12 Monate vielleicht schon voll? Warum also beantragt sie dann nicht gleich eine common-law-sponsorship für Dich?? Dann braucht Ihr doch das ganze Konstrukt drumherum gar nicht.

Übrigens hat sie als Kanadierin genauso das Recht, ihre persönlichen Sachen bei Rückkehr nach Kanada steuerfrei einzuführen. Hätte sie bei ihrer Wieder-Einreise ein BSF186 ausfüllen müssen (oder macht das noch, falls sie hoffentlich nicht schon wieder zurück ist) und wählt dazu unter Classification Type "Former Resident" aus:

[Bild: largeugjtl.png]



Viele Grüße, Joe
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#10

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10-12-2019, 11:40 PM von ladio.)

Ich habe letzte Woche mit Joe außerhalb des Forums gequatscht und wollte meine Erkenntnisse kurz zusammenfassen für den Fall dass jemand mal auf dem Schlauch steht, wie ich vorher. Vielen Dank für die Hilfe, Joe.. Und auch fürs Bereitstellen und Pflegen dieses Forums! Es ist eine wirklich große Hilfe für viele!!

Hier nun mein gefährliches Halbwissen zum Thema Umzug per DHL:

Man sollte vor dem Auswandern seine Pakete fertig packen und beim Auswandern an der Grenze dann mit dem BSF186 Formular alles deklarieren was man importiert. Beim erstmaligen Einwandern nach Kanada darf man nämlich sein Hab und Gut Steuer- und zollfrei mit ins Land bringen. Gewisse Güter sind von dieser Regel ausgeschlossen (beispielsweise Pflanzen, einige Lebensmittel und Waffen) aber normale Haushaltsgegenstände, Elektronik und Kleidung stellen kein Problem dar. Da man die Pakete selbst in Empfang nehmen muss, sollte man es möglichst erst verschicken (lassen), nachdem man selbst über die Grenze gegangen ist und dort mit seinem BSF186 Formular erfolgreich war.

In meinem speziellen Fall ist es nun leider so, dass meine Lebenspartnerin schon in Kanada ist und sie hat bei ihrer Einreise kein Formular für ihr Eigentum ausgefüllt. Deshalb muss ich unsere Sachen jetzt irgendwie versuchen rüber zu schicken. Im Optimalfall sollte ich also dieses BSF186 Formular bei meiner Einwanderung einreichen und alles importieren. Ich werde jedoch vorerst als Tourist nach Kanada einreisen und dort auf mein Visum warten. Außerdem ist das "Steuer- und zollfrei Thema" nicht so schwerwiegend für mich, da ich sowieso keine extrem teuren Güter rüber schicken möchte, sondern nur ein paar Umzugskartons mit HiFi Kram, Sport Equipment und Kleidung die alle sichtbar gebraucht sind. Deshalb riskiere ich es, das ganze als "personal moving goods" bezeichnet mit dem normalen CN23 Formular per DHL rüber zu schicken. Im schlimmsten Fall werde ich dann ein paar Dollar Zoll/Steuern darauf zahlen müssen. Um den sichtbaren Gesamtwert und somit das Risiko beim Zoll aufzufallen zu verringern habe ich nicht alle Pakete gleichzeitig verschickt sondern jeweils mit ein paar Tagen dazwischen.

Laut DHL dauert das Verschicken maximal 10 Wochen, meist jedoch schneller. Ich werde hier erneut berichten, sobald das erste Paket angekommen ist.

Vielen Dank nochmal an Joe und auch an EmJay für die Hilfe!!
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