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Sponsoring von Arbeitgebern
#13

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08-08-2019, 02:17 PM von Patrickx72.)

Joe schrieb:
Imoo schrieb:Sorry, wenn ich mal rein grätsche und nachfrage,  Interesse halber.

Was motiviert einen kanadischen Arbeitgeber durch bürokratische Hürden zu gehen, um einen nicht Kanadier einzustellen? Zumal ja dann auch noch die FRage ist, ob derjenige nach etlichen Monaten denn nun tatsächlich aufschlägt. Mal entferne Verwandschaft- oder Bekanntschaft aussen vor gelassen.

Zum Beispiel die Aussicht auf gut ausgebildete, mitdenkende und zupackende Mitarbeiter. Dafür geht der kanadische AG auch schon mal in ein LMIA, insbesondere, wenn er selber vielleicht mal vor Jahren ausgewandert ist. Wenn Du einige Kanadier beim Arbeiten beobachtest, weißt Du was ich meine.

Imoo schrieb:Gibt es denn so was wie Mindestlohn in Canada? Erhalten denn nicht Kanadier, die temporär oder wie auch immer bei einem solchen Arbeitgeber landen, das gleiche Gehalt wie Nicht Kanadier? Mich wundert das einfach, weil es ist zusätzliche Arbeit und erheblicher Aufwand für den AG und natürlich ein erhebliches Risiko, weil er die Person nicht kennt. Wenn es um besonders qualifizierte Arbeitnehmer oder spezialisierte Wissenschaftler geht, könnte ich das verstehen, aber ansonsten würde mich die Motivation schon mal interessieren.

Es gibt in allen Provinzen einen Mindestlohn, der unterschiedlich hoch ausfällt. Stellt ein kanadischer AG einen "Nicht-Kanadier" ein, muss er ihn behandeln, wie jeden Kanadier auch. Sprich: Mindestlohn zahlen. Versichern. Für viele reicht aus, dass sie wissen, dass deutsche Arbeitnehmer in der Regel sehr gut ausgebildet, zum "um die Ecke denken" in der Lage sind, zupacken und auch sonst gut malochen können. Da braucht man die Person nicht unbedingt vollständig zu kennen (obwohl man hier auch nicht ohne vorheriges Interview eingestellt wird).

Das Risiko für den AG minimiert sich dadurch, dass der Nicht-Kanadier bei einer solchen Einstellung nur ein temporary work permit erhält, dass ihn an diesen AG und diese Jobposition bindet. Wonaders darf er dann nicht arbeiten.

Ich hätte es nicht treffender formulieren können :)
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#14

Stimmt in jeder Provinz gibts Mindestlohn.
Aber bei einer Work Permit wird der nicht zugrunde gelegt. 
Sondern der Stundenlohn wird in der WP festgesetzt und richtet sich nach dem ueblichen Lohnniveau
in der Gegend. 
Z.B in Ontario ist der Mindestlohn  14 CAD, als Fliesenleger in Toronto mit WP sind mindestens 32 CAD zu zahlen.
Als Plumber und Maurer sind cirka 38 CAD anzusetzen.  

Und jeder kann den Arbeitsvertrag kuendigen jederzeit, mit der ueblichen Kuendigungsfrist. Auch off legen.
Der AG hat das Risiko evt. den Rueckflug zahlen zu muessen, vom ehemaligen Arbeitnehmer nicht von dessen Familie.
Wenn Du kuendigst muss er garnix zahlen.
Deine Aufenthaltsgenemigung erlischt micht, Du darft hier bleiben und dir neue Arbeit suchen. Auch arbeitslos melden und Bezuege bekommen (wenn Dir gekuendigt wird oder Du lay off bist) 

Und viele AG wollen nichts mehr mit WPs zutun haben, zu Aufwaendig.
Ausser Inder fuer Inder, Chinesen fuer Chinesen, Portugiesen fuer Portugiesen. Russen fuer Russen, Kroaten fuer Kroaten usw.
Deutsche niemals fuer Deutsche. Aber Deutsche reden ja auch Englisch mit den eigenen Kindern hier...... Total deppert
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