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Mit Familie temporär umziehen und arbeiten / Farm
#1

Hallo zusammen, bin über Tante Google auf dieses Forum gestoßen und würde gerne unsere Situation beschreiben und um Eure Einschätzung/Unterstützung bitten

Wir sind am 29.02.2020 für geplante 6 Wochen nach Ontario eingereist. Unsere Unterkunft ist auf einem Bauernhof, den meine Frau mit der Schule schon mal vor 30 Jahren besucht hat. Es ist ein kleiner Hof mit 40 Kühen, Schweinen und Hühnern. Es gibt eine Bäckerei.
3 unserer Kinder sind für 3 Tage auf der Schule gewesen....dann kam COVID-19 und die Schule, wie alle anderen auch, wurde geschlossen. Unsere Tochter ist auch noch dabei. Sie ist 14 Monate alt, Sie hat uns quasi die Reise wegen Elternzeit ermöglicht :).

Wir wollten von Anfang an auf dem Hof mithelfen und haben das auch getan. Unsere Jungs auch. Aus familiären Gründen ist es nun so, dass der Sohn den Hof nicht übernehmen wird. Er ist mit seiner Familie nach Nova Scotia auf ein eigenes Grundstück gezogen.
Für uns ergäbe sich hier eine Möglichkeit auf der Farm zu bleiben. Wir hatten an ca. 2,5 Jahre gedacht. Unser ältester Sohn könnte dann in Deutschland sein Abitur machen. Für die Farm wären wir eine sehr willkommene Unterstützung. Ich könnte auf der Farm arbeiten, meine Frau in der Bäckerei. Leider weiß der Farmer nicht, was er tun muss, um einen Deutschen offiziell einstellen zu können und wie es so ist sollte es im Moment natürlich schnell von Statten gehen. Ist ein LMIA notwendig oder genügt es die Stelle für 6 Wochen in Kanada auszuschreiben??

Mit dem Gedanken eine Auszeit von der Arbeit zu nehmen spiele ich schon länger, es würde also für uns sehr gut passen. Meiner Frau gefällt der Gedanke ebenfalls sehr gut und unsere Jungs reden schon davon, was hier diesen Winter in Kanada alles passieren wird.
Meine Englisch- und Französischkenntnisse sind gut bis sehr gut. Die meiner Frau sind ok. Gelernt habe ich Energieelektroniker/Anlagentechniker. Ich arbeite als Serviceleiter bei einem kleinen Maschinenbauer in Süddeutschland.

Nun meine Frage(n):

  1. Welches ist die einfachste/sicherste/schnellste Möglichkeit eine Arbeitserlaubnis zu bekommen? Ich habe auch die US-amerikanische Staatsangehörigkeit, gibt es hier ein einfachere Möglichkeit.
  2. Wie wird mit mitgebrachten Dingen (Werkzeug, Möbeln, Fahrrädern usw.) umgegangen?
  3. Ab wann gibt es in Kanada Kindergeld? Die Arbeit auf der Farm und in der Bäckerei wird uns den Schulbesuch unserer Kinder und unseren Lebensunterhalt in Kanada finanzieren können, die Raten für unser Haus wollen aber auch bezahlt werden.
  4. Worauf müssen wir besonders achten?
Schon mal herzlichen Dank für Eure Unterstützung.
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#2

Hallo und Willkommen hier ...

Ich bin kein Fachmann, aber Farmer und Lebensmittelbranche sind gesucht in Kanada.Mit welchem Visa seit ihr denn gerade dort? Habt ihr euch schon mal die Vorraussetzungen für Express Entry angesehen? In Verbindung mit einem Job Offer wäre das sicher eine gute Möglichkeit.Das kann man gut online testen...
schau mal hier
 https://www.canada.ca/en/immigration-ref...-tool.html

Was meinst du mit Umgang mit den Möbeln?Containerverschiffung ist sehr teuer, für deutsche Elektrogeräte benötigt man Adapter bzw. Spannungsumwandler , wird aber nicht empfohlen. Möbel gibt es überall in jedem Preissegment, es gibt auch IKEA. Die Preise sind vergleichbar wie hier in etwa.Ansonsten mal bei Kijiji ca schauen,da findet sich immer was wenn es nur vorübergehend sein soll.Gutes Werkzeug ist teuer in Canada.
Containerkosten können gern 6000€ und mehr betragen,hängt natürlich davon ab was man alles mitnimmt.Da sollte man sich mehrere Angebote holen zum Vergleich.Dazu gibt es auch Hinweise hier im Forum:
Zum Beispiel https://kanada-forum.info/Thread-Umzug-n...ausrat-mit

Kindergeld gibt es soweit ich weiß nur als Permanent Resident bzw. mit der kanadischen Staatsbürgerschaft 

Soviel erst mal als erster Denkanstoß..Joe kann euch dazu sicher mehr sagen, er studiert gerade das Einwanderungsrecht.Zu den Lebenskosten und speziell für den Raum Toronto ist auch Conestogo eine Hilfe.Beide leben bereits in Kanada, die Antworten kommen aber wegen der Zeitverschiebung von bis zu 9h immer später.

Ich hoffe es hilft euch etwas weiter, bin gespannt wie es für euch weiter geht.Seid ihr noch in Kanada?
Viele Grüße und bei Fragen immer raus damit...
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#3

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10-06-2020, 12:09 PM von Joe. Bearbeitungsgrund: damn typos... )

Hallo i-moove,

Willkommen im Forum!  Clap

Zu Deinem Post habe ich mehrere Fragen/Anmerkungen:

Zuerst einmal, um die grundlegenden Dinge richtig zu verstehen: Du bist deutscher und US-amerikanischer Staatsangehöriger, lebst aber in D, richtig? Ihr seid im Rahmen der Elternzeit für 6 Wochen nach Ontario gegangen (Ankunft 29.02.2020) und seid jetzt immer noch dort? Wie seid Ihr nach Kanada eingereist, mit eTA oder habt Ihr irgendeine temporäre Aufenthaltserlaubnis?

Bevor man die Antwort auf diese Fragen nicht sicher weiß, kann man eigentlich nur mutmaßen. Die Mutmaßung könnte in Eurem Fall so aussehen:
- 3 Eurer Kinder haben die Schule besucht, ohne das dafür notwendige study permit zu haben.
- Ihr habt seit Ankunft auf dem Hof gearbeitet, ohne die dafür erforderliche Arbeitserlaubnis zu haben. 

Wenn diese Vermutung zuträfe, dann lauft Ihr ein hohes Risiko gegen das kanadische Immigrationsrecht verstoßen zu haben. Was eine sofortige Ausweisung, einen Einreisebann für 1 Jahr und eine Geldstrafe für den Farmer bedeuten kann (wenn es ein kommerzieller Betrieb und keine Hobbyfarm ist). 

Wie gesagt, eine Mutmaßung und wo kein Kläger, da kein Richter.

Ansonsten: der Farmer benötigt ein LMIA, wenn er Euch einen Job anbieten will. Damit muss er nachweisen, dass er keine geeigneten kanadischen Arbeitskräfte (Citizen oder PR) in einem zumutbaren Zeitraum für diese Stelle gefunden hat. Das LMIA kostet $1.000 pro Person und dauert etwa 3-4 Monate (aber bei der jetzigen Situation kann es noch länger dauern). Wahrscheinlichkeit, dass er bei der momentanen Situation einen ausländischen Arbeitnehmer einstellen kann ist ungewiss.
Zudem muss LMIA von Farmers' Seite und Deine work permit application zusammen passen. Der freundliche Beamte von ESDC (Behörde, die LMIA bearbeitet) wird sich sicherlich fragen, was Dich als Serviceleiter für die Arbeit auf einer Farm qualifiziert. Es kommt dann eben auf den Job an, den der Farmer besetzen will. Vielleicht ist der Energie-Elektroniker/Anlagentechniker da passender, das kommt ganz auf die Jobbeschreibung an.

Zu Deinen Fragen:
1. Wie der beste Weg für Euch aussieht, lässt sich hier so ohne Weiteres nicht sagen. Dazu fehlen persönliche Informationen. Die US-amerikanische Staatsangehörigkeit hilft nicht wirklich weiter, da auch Amerikaner ein work permit benötigen, wenn sie hier arbeiten wollen. 
2. Mitgebrachte Dinge: da hat Jacky schon einiges gesagt. Ansonsten spezifizier doch bitte, was genau Du wissen willst. 
3. Kindergeld gibt es für PR ab sofort, als Temporary Worker erst nach 18 Monaten, wenn im 19. Monat eine gültige Aufenthalts-/Arbeitserlaubnis vorliegt. Für Canadian Citizen gibt es Kindergeld sowieso.
4. Wo soll ich anfangen.....? :) Vielleicht am besten, erst mal meine Eingangsfragen beantworten, dann kann man noch genauer auf Eure Situation eingehen. Und als nächstes, Eure Aufenthaltsdauer im Blick behalten, sofern Ihr noch in Kanada seid. Ein halbes Jahr ist schnell vorbei. 

Also, gerne fragen/posten.



Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#4

Willkommen im Forum.

Nun Joe hat es schon geschrieben, heiße Kiste!
Wenn Du und Deine Frau das machen ok, nur mit Kindern finde ich es grenzwertig. 
Ich weiß nicht aber es klingt als ob Ihr die Kinder der deutschen Schulpflicht entzieht.
Das heißt es wird nach den Kindern gesucht oder? Wenn also die Behörden wissen dass ihr in Canada seit 
Wird nachgefragt. 
Also ich würde zurück gehen und der Kinder willen auf einem legalem Weg einwandern. 
Denke da ist Joe mal meiner Meinung :))))) 

Zum Werkzeug, das stimmt ist hier teuer wenn es gut ist. Aber eigentlich nicht teurer wie wenn man es selber von D nach CA schickt. Außer es sind Sachen die man hier nicht bekommt.
Elektrowerkzeug macht keinen Sinn, außer sehr gute Akkugeräte von Festool, Hilti, Fein, Bosch usw.
Dann muss man sich hier nur die Ladestationen kaufen. 
Grundsätzlich kosten Elektrowerkzeuge weniger als in D besonders bei dem jetzigen Wechselkurs. 

Wie JackySpatz schrieb wohne ich ja in Ontario, also einfach fragen.
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#5

Ich glaube da seid ihr beide auf dem falschen Dampfer...sie werden schon ein Visa haben, sonst ist ein Schulbesuch nicht möglich.(Ausser man zahlt die Kosten selbst)Und man kann die Kinder durchaus auf Antrag länger von der Schule nehmen ,es muss halt beantragt werden.
Was natürlich richtig ist, mit Touri Visa darf man wirklich nicht arbeiten, das hätte die Folgen die Joe beschrieben hat.

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#6

Wow, vielen Dank.
Ich werde jetzt mal alles durchgehen und beantworten.
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#7

JackySpatz, nein da liegst falsch.
Man kann hier in Ontario auch so in die Schule gehen, ohne einen Status in Canada zu haben. Kostenlos.
Dazu geht man zum zuständigen School Board , dort bekommt man einen Termin und dann eine Genehmigung die Schule zu besuchen. Die Schule ist hier kostenlos, nicht das studieren. 
Das geht nicht weiter an irgend welche andere Behörden. Ontario will dass auch illegale Kinder die Schule besuchen 
können. 
Hier gilt auch die Regel “nicht fragen, nicht antworten”
Das heißt kein Polizist in Ontario wird dich nach deinem Aufenthaltsstatus fragen, wenn doch brauchst Du nicht darauf antworten. 

Bitte jetzt nicht fragen wo man das im Internet findet. Das weiß man nach 13 Jahre leben, erleben Und helfen in Canada. 

Aber wie immer, keine Ahnung wie es in anderen Provinzen ist.
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#8

Wieder was gelernt, Danke. ..

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#9

(10-06-2020, 10:37 AM)JackySpatz schrieb: Hallo und Willkommen hier ...

.......https://www.canada.ca/en/immigration-refugees-citizenship/services/come-canada-tool.html

.......Was meinst du mit Umgang mit den Möbeln?
https://kanada-forum.info/Thread-Umzug-n...ausrat-mit

.......Kindergeld gibt es soweit ich weiß nur als Permanent Resident bzw. mit der kanadischen Staatsbürgerschaft 

.......Seid ihr noch in Kanada?

Der erste Link gibt die Möglichkeit "Foreign Worker International Mobility Program (No Visitors Visa required)" aus

Bei einem Aufenthalt von 2 bis 3 Jahren kam uns der Gedanke Dinge wie unsere Fahrräder und meine Akku-Werkzeuge usw. mitzubringen.
Sind alles hochwertige Dinge....werde den Link nachher mal durchstöbern.

Schade mit dem Kindergeld. Wäre schön gewesen.

Ja, wir sind noch in Kanada. Einreise lief über eTA für die Kinder und meine Frau. Ich konnte ohne einreisen (US-Pass)

(10-06-2020, 12:08 PM)Joe schrieb: Zuerst einmal, um die grundlegenden Dinge richtig zu verstehen: Du bist deutscher und US-amerikanischer Staatsangehöriger, lebst aber in D, richtig? Ihr seid im Rahmen der Elternzeit für 6 Wochen nach Ontario gegangen (Ankunft 29.02.2020) und seid jetzt immer noch dort? Wie seid Ihr nach Kanada eingereist, mit eTA oder habt Ihr irgendeine temporäre Aufenthaltserlaubnis?

Bevor man die Antwort auf diese Fragen nicht sicher weiß, kann man eigentlich nur mutmaßen. Die Mutmaßung könnte in Eurem Fall so aussehen:
- 3 Eurer Kinder haben die Schule besucht, ohne das dafür notwendige study permit zu haben.
- Ihr habt seit Ankunft auf dem Hof gearbeitet, ohne die dafür erforderliche Arbeitserlaubnis zu haben. 

Wenn diese Vermutung zuträfe, dann lauft Ihr ein hohes Risiko gegen das kanadische Immigrationsrecht verstoßen zu haben. Was eine sofortige Ausweisung, einen Einreisebann für 1 Jahr und eine Geldstrafe für den Farmer bedeuten kann (wenn es ein kommerzieller Betrieb und keine Hobbyfarm ist). 

Wie gesagt, eine Mutmaßung und wo kein Kläger, da kein Richter.

Ansonsten: der Farmer benötigt ein LMIA, wenn er Euch einen Job anbieten will. Damit muss er nachweisen, dass er keine geeigneten kanadischen Arbeitskräfte (Citizen oder PR) in einem zumutbaren Zeitraum für diese Stelle gefunden hat. Das LMIA kostet $1.000 pro Person und dauert etwa 3-4 Monate (aber bei der jetzigen Situation kann es noch länger dauern). Wahrscheinlichkeit, dass er bei der momentanen Situation einen ausländischen Arbeitnehmer einstellen kann ist ungewiss.
Zudem muss LMIA von Farmers' Seite und Deine work permit application zusammen passen. Der freundliche Beamte von ESDC (Behörde, die LMIA bearbeitet) wird sich sicherlich fragen, was Dich als Serviceleiter für die Arbeit auf einer Farm qualifiziert. Es kommt dann eben auf den Job an, den der Farmer besetzen will. Vielleicht ist der Energie-Elektroniker/Anlagentechniker da passender, das kommt ganz auf die Jobbeschreibung an.

Zu Deinen Fragen:
1. Wie der beste Weg für Euch aussieht, lässt sich hier so ohne Weiteres nicht sagen. Dazu fehlen persönliche Informationen. Die US-amerikanische Staatsangehörigkeit hilft nicht wirklich weiter, da auch Amerikaner ein work permit benötigen, wenn sie hier arbeiten wollen. 
2. Mitgebrachte Dinge: da hat Jacky schon einiges gesagt. Ansonsten spezifizier doch bitte, was genau Du wissen willst. 
3. Kindergeld gibt es für PR ab sofort, als Temporary Worker erst nach 18 Monaten, wenn im 19. Monat eine gültige Aufenthalts-/Arbeitserlaubnis vorliegt. Für Canadian Citizen gibt es Kindergeld sowieso.
4. Wo soll ich anfangen.....? :) Vielleicht am besten, erst mal meine Eingangsfragen beantworten, dann kann man noch genauer auf Eure Situation eingehen. Und als nächstes, Eure Aufenthaltsdauer im Blick behalten, sofern Ihr noch in Kanada seid. Ein halbes Jahr ist schnell vorbei. 

Also, gerne fragen/posten.

Genau so ist es, wir sind mit eTA eingereist und nun hier gestrandet. Ich bin US-Bürger und habe auch die deutsche Staatsangehörigkeit.

Wir haben auf dem Hof etwas mitgeholfen, vor allem die Kinder haben regelmäßig im Stall geholfen.
Wir haben für das Haus hier Miete bezahlt und bekommen auch kein Geld, dass es nun mehr Mithilfe wurde liegt einfach an der momentanen Situation und uns und dem Farmer ist bewusst, dass das langfristig nicht so laufen kann.

(10-06-2020, 01:26 PM)Conestogo schrieb: Willkommen im Forum.

Nun Joe hat es schon geschrieben, heiße Kiste!
Wenn Du und Deine Frau das machen ok, nur mit Kindern finde ich es grenzwertig. 
Ich weiß nicht aber es klingt als ob Ihr die Kinder der deutschen Schulpflicht entzieht.
Das heißt es wird nach den Kindern gesucht oder? Wenn also die Behörden wissen dass ihr in Canada seit 
Wird nachgefragt. 
Also ich würde zurück gehen und der Kinder willen auf einem legalem Weg einwandern. 
Denke da ist Joe mal meiner Meinung :))))) 

Zum Werkzeug, das stimmt ist hier teuer wenn es gut ist. Aber eigentlich nicht teurer wie wenn man es selber von D nach CA schickt. Außer es sind Sachen die man hier nicht bekommt.
Elektrowerkzeug macht keinen Sinn, außer sehr gute Akkugeräte von Festool, Hilti, Fein, Bosch usw.
Dann muss man sich hier nur die Ladestationen kaufen. 
Grundsätzlich kosten Elektrowerkzeuge weniger als in D besonders bei dem jetzigen Wechselkurs. 

Wie JackySpatz schrieb wohne ich ja in Ontario, also einfach fragen.

Unsere Schule in D weiß Bescheid und wir stehen mit den Lehrern in engem Kontakt. Sie haben uns ermutigt länger zu bleiben, da durch die Corona-Geschichte keine Schule stattfand. Unsere Söhne haben während der Schulschließung Aufgaben bekommen und diese auch erledigt. Ich habe 4 Tage in der Woche mit Ihnen den Stoff durchgemacht.... :)
Bereits bei der Einreise nach Kanada hatten wir den Schriftwechsel mit der kanadischen Schule vorgelegt und man ließ uns passieren.
Wir haben für den Schulbesuch, wenn auch nur 3 Tage, Schulgeld bezahlt.

Wir haben auf jeden Fall vor zurück zu gehen, unsere Dinge zu erledigen und dann wiederzukommen....so ist zumindest mal der Plan.
Das Werkzeug ist von Fein und Bosch, wobei nur die Bosch-Werkzeuge Akku-Geräte sind, diese aber alle mit Mehrbereichsladegerät.

(10-06-2020, 01:49 PM)JackySpatz schrieb: Ich glaube da seid ihr beide auf dem falschen Dampfer...sie werden schon ein Visa haben, sonst ist ein Schulbesuch nicht möglich.(Ausser man zahlt die Kosten selbst)Und man kann die Kinder durchaus auf Antrag länger von der Schule nehmen ,es muss halt beantragt werden.
Was natürlich richtig ist, mit Touri Visa darf man wirklich nicht arbeiten,  das hätte die Folgen die Joe beschrieben hat.

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Jo, so ist es ;)
Hoffe ich habe keine Fragen vergessen.
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#10

Ich hatte Pech mit dem Bosch Ladegerät aus Deutschland es konnte irgendwie die Batteries ( hier heißen die Akkus so) nicht wirklich aufladen. Das Ladegerät aus Canada gab in der Schweiz sofort den Geist auf. Einfach ausprobieren.
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#11

(10-06-2020, 01:26 PM)Conestogo schrieb: Denke da ist Joe mal meiner Meinung :))))) 

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Viele Grüße, Joe
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#12

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12-06-2020, 12:01 AM von Joe.)

(10-06-2020, 02:56 PM)i-moove schrieb: Der erste Link gibt die Möglichkeit "Foreign Worker International Mobility Program (No Visitors Visa required)" aus

Bei einem Aufenthalt von 2 bis 3 Jahren kam uns der Gedanke Dinge wie unsere Fahrräder und meine Akku-Werkzeuge usw. mitzubringen.
Sind alles hochwertige Dinge....werde den Link nachher mal durchstöbern.

Was hochwertig ist, mitnehmen. 

(10-06-2020, 02:56 PM)i-moove schrieb: Schade mit dem Kindergeld. Wäre schön gewesen.

Wieso schade? Nach 18 Monaten bekommt man es doch? Ist ja besser, als gar nichts.

(10-06-2020, 02:56 PM)i-moove schrieb: Wir haben auf dem Hof etwas mitgeholfen, vor allem die Kinder haben regelmäßig im Stall geholfen.
Wir haben für das Haus hier Miete bezahlt und bekommen auch kein Geld, dass es nun mehr Mithilfe wurde liegt einfach an der momentanen Situation und uns und dem Farmer ist bewusst, dass das langfristig nicht so laufen kann.

Ob Ihr es mitgeholfen nennt oder nicht: es ist Arbeit, die physisch in Kanada verrichtet wurde und von einem Kanadier oder PR auch hätte erledigt werden können und damit ein Gesetzesverstoß. Auch wenn es dafür kein Geld gibt. Aber nochmal: wo kein Kläger, da kein Richter.

(10-06-2020, 02:56 PM)i-moove schrieb: Bereits bei der Einreise nach Kanada hatten wir den Schriftwechsel mit der kanadischen Schule vorgelegt und man ließ uns passieren.
Wir haben für den Schulbesuch, wenn auch nur 3 Tage, Schulgeld bezahlt.

Ihr seid in Kanada mit Besucher-Status (nur mit eTA, US-kanadischer Staatsbürgerschaft) eingereist und habt dort angegeben, dass Ihr die Kinder in eine Schule geben wollt und die haben Euch vermutlich nur deshalb passieren lassen, weil Ihr nur für 6 Wochen bleiben wolltet. Glück gehabt. Normalerweise ist das offenherzige Ankündigen, dass man die Kinder in die Schule geben will, ein sofortiger Ablehnungsgrund, weil der Verdacht besteht, dass Ihr über die ursprünglich beabsichtigte Aufenthaltsdauer in Kanada bleiben wollt. (Welcher Tourist gibt ansonsten seine Kinder im Ausland in die Schule?)



Viele Grüße, Joe
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