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Kost und Logis
#1

Hallo Zusammen, ich habe eine Bitte und versuche mich kurz zu fassen.

Ich möchte gern einige Zeit in Canada verbringen. Da ich Land und Leute nicht aus der Urlausperspektive
kennenlernen möchte, würde ich gern gegen Kost und Logis arbeiten.

Für ein Arbeitsvisum bin ich zu alt, deswegen kommt nur ein Touristenvisum in Frage.

Ich habe ein abgeschlossenes Studium (Wirtschaft), möchte aber keine ausschliesslich sitzende Tätigkeit ausüben.

Erfahrungen: Gastronomie, Food, Garten, Bau, Immobilien, Marketing, Antiquitäten, Web, MS-Office u.a.,
Führerschein grossse LKW´s über 7,5 t, und Zweirad bis 125 ccm, etwas Radlader und Minibagger, alle gängigen Handwerkermaschinen.
Also kommt ein breites Spektrum in Frage.

Warum: Nachdem ich vor einiger Zeit in England, Australien und USA war, mir das meisste sehr gut gefiel, möchte ich mehr davon. Noch bin ich finanziell Unabhängig.
 
Was erwarte ich: Gute Leute und spannendes Arbeitsumfeld. Mein schlechtes Englisch verbessern.
 
Ich freue mich über Tipps und Kontakte. Ich freue mich nicht über Leute, die meinen zu wissen was nicht geht. Von denen habe ich hier genug.
 
Danke
Paul
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#2

Moin Paul,
guckst Du hier: https://wwoof.ca/
Gruesse
Mattes
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#3

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20-11-2019, 04:40 AM von Joe. Bearbeitungsgrund: Typos removed )

Hallo Paul,

Willkommen im Forum!  Clap

Richtig, wwoofing würde gehen. Aber auch nur, wenn Du bei Familien unterkommst, die Deine Hilfe nur für nicht-kommerzielle Zwecke in Anspruch nehmen und für ein Maximum von 4 Wochen pro Gastgeber. Sprich: eine Familie, die einen eigenen Hof/Farm/etc. betreibt und vom Verkauf der eigenen Erzeugnisse lebt, darf Dich nicht beschäftigen. Bist Du noch unter 35? Dann käme ggfs. auch ein working holiday permit unter dem IEC stream in Frage.

Auch auf die Gefahr hin, dass Du mich zu den "Leuten, die meinen zu wissen was nicht geht" zählst: Es besteht ansonsten fast keine keine Möglichkeit, ohne ein work permit in Kanada zu arbeiten (bis auf einige Ausnahmen, Liste der möglichen Ausnahmen hier). Wenn Du vor hast in den von Dir genannten Bereichen zu arbeiten, (Gastronomie, Food, Garten, Bau, Immobilien, Marketing, Antiquitäten, Web, MS-Office u.a., fahren grosser LKW´s über 7,5 t, und Zweirad bis 125 ccm, etwas Radlader und Minibagger, alle gängigen Handwerkermaschinen) dann läufst Du ein hohes Risiko, gegen geltendes Recht zu verstoßen. Was hier absolut nicht als Kavaliersdelikt angesehen wird und schwere Konsequenzen zur Folge haben kann.



Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#4

Hallo Joe

Vielen Dank für die Informationen!
Es ist schon bemerkenswert wie mache Länder ihre Hausaufgaben machen und nur die Leute in ihr Land lassen die einen Mehrwert bringen.
 
Aber um bei einer möglichen Lösung zu bleiben, wäre die unentgeldliche Hilfe in einer anerkannten NPO möglich, so verstehe ich deine Aussage.
 
Das hiesse beispielsweise, korrigiere mich bitte:
Eine klassische NPO welche sich sich mit Natur- oder Artenschutz oder ähnliches beschäftigt, könnte mich legal einsetzen (für vier Wochen).
Da gibt es sicherlich viele regionale Organisationen. Wobei der Aufwand der Genehmigung für eine legale Beschäftigung für die Orga sicherlich grösser ist als der Nutzen einer vierwöchigen Leistung von mir.

Dann gibt es sicherlich auch überregionale tätige Organisationen, wobei die einzelnen Standorte (Filialen) unter einer rechtlichen Struktur agieren.

Aber auch überregional tätige Organisationen, bei der die regionalen Standorte rechtlich Eigenständig agieren und der Dachorganisation über ein anderes rechliches Konstrukt angehören.
Unter dem Gesichtspunkt des hohen Aufwandes für die Orga und des geringen Output (vier Wochen Arbeitsleistung) müsste ich also eine oben beschriebene Dachorganisation finden, welche die Vorarbeit für einen Arbeitseinsatz von mir leistet (Erfassung der Daten, Interview und alles was erforderlich ist, aber keinen offizellen Output hat) und danach, mich inkl. der Vorarbeit an die regionalen, rechtlich selbständigen NPO´s weiterleitet. Die dann wiederum die Genehmigung für die nächsten vier Wochen einholen.

Dadurch würde sich möglicherweise der Aufwand rechnen. Das ist jetzt etwas konstruiert aber vielleicht erreichbar.

Da ich auch viele Erfahrungen im Biobereich und mit den Steinerschulen gesammelt habe, kommt mir beispielsweise spontan die Dachorganisation der Steinerschulen in den Sinn oder auch die Demetervereinigung. Wobei natürlich die wenigsten dem Demeterverband angeschlossenen Bauern rechlich als NPO`s laufen.
 
Vielleicht fallen Dir noch einige andere Organisationen ein, die möglicherweise oben beschriebener Struktur entsprechen. Wenn das Beschriebene der einzige Lösungsweg wäre, na dann, ich brauch ja nur ein Lösungsweg.

Aber vielleicht hast du noch einen einfacheren Lösungsvorschlag.

PS: die 35 liegen hinter mir (weit)
 
Freundliche Grüsse
Paul
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#5

Hoffe Dir ist bewusst, dass Canada kein Notstandsgebiet ist wo Dachorganisationen Zelte aufstellen und Essen ausgeben.....

Sorry Das müsste jetzt sein :))))
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#6

Hallo Conestogo

Vielen Dank für die Information!

Ja, es ist mir schon klar das institutionelle 0rganisationen im Rahmen ihrer funktionalen Organisation, jedenfalls nicht in Canada, Zelte aufstellen und Essen verteilen. Kann es sein das Du etwas mit Dach (organisation) und Zelte durcheinander bringst?

Sorry. Das müsste jetzt sein :))))
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#7

Oh entschuldige das hab ich natuerlich nicht alles verstanden! Sorry.

Haette eine grosse Bitte! Solltest Du so eine Dachorganisation finden, darf ich mitkommen?

Wuerde gerne die Gesichter sehen wenn Du Ihnen das alles so vortraegst wie beschrieben. 

Bin absolut sicher, sie sind begeistert und bieten Dir an dich garantiert anzurufen. :0)
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#8

Conestogo

Danke, sehr hilfreich deine Ausführungen.

In Deutschland wirst Du gebraucht, unter deinesgleichen.


Und Tschüss



Der Hellseher
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#9

Keine Ahnung wer meinsegleichen ist. 

Wollte Dir nur durch die Blume klar machen, das unsere Denkweise hier nicht fruchtet. Und viele Deutsche und Schweizer oft 
einfach nur alle fuer bescheuert halten, weil die Canadier einfach nicht unserer Logik folgen wollen. (Ich auch immer weniger, kommt echt arrogant rueber))
Wo wir doch wirklich alles wissen ,koennen und das auch noch besser als der Rest der Welt. ( Das ist jetzt kein Spott sondern ich war auch so)

Hier die Wege wie du hier arbeiten kanns:

Lass dich von einer Deutschen / Schweizer Firma entsenden
Beantrage eine PR
Suche einen Arbeitgeber der dir eine Work Permit beschafft.

oder machs wie viele andere illegal arbeiten.

Aber nimm niemenden einen Job weg weil Du fuer essen arbeitest, das ist nicht gerne gesehen (wenn ja sags den Einheimischen nicht die halten 
Dich dann fuer einen Vollpfosten, wirst Du aber nie mitbekommen)
Anders wenn Du fuer eine food bank arbeitest, bei der solltest dann Essen spenden und nicht den Armen wegessen.
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#10
Photo 

N' Abend zusammen!

Paul, ich hatte da einen Link gepostet, der deinem Qualifikationsprofil in Teilen durchaus entgegen kam, fand ich.
Vielleicht hast Du den uebersehen?
"Erfahrungen: Gastronomie, Food, Garten, Bau, Immobilien, Marketing, Antiquitäten, Web, MS-Office u.a., Führerschein grossse LKW´s über 7,5 t, und Zweirad bis 125 ccm, etwas Radlader und Minibagger, alle gängigen Handwerkermaschinen. Also kommt ein breites Spektrum in Frage."
Ein Dankeschoen fuer den Tipp haette ich mit "You're welcome!" beantwortet, that's how Canada works.

Dann habe ich erstmal nach "NPO" gegoogelt... "Nothing by mouth" - Que?
Oh, Du meinst vielleicht "NFPO", wie "Not for profit organization"? Da wird es wirklich etwas schwierig.
Aber wenn Du als Freiwillger z.B. des DRK nach Kanada entsendet wuerdest, das ginge schon, denke ich.
Und es gibt ja auch noch einige Bereiche der "LMIA exempt" ist wie Sportler und Kuenstler, vielleicht passt da was?
Warum kommt mir grade "Trio" in den Sinn? Na los Paul!

Aber, wenn Du immer mit diesem Fuss zuerst aufstehst:
(20-11-2019, 12:02 AM)Pablo schrieb: Ich freue mich nicht über Leute, die meinen zu wissen was nicht geht. Von denen habe ich hier genug.
um dann so weiter zu machen
(28-11-2019, 03:22 PM)Pablo schrieb: Conestogo
Danke, sehr hilfreich deine Ausführungen.
In Deutschland wirst Du gebraucht, unter deinesgleichen.
Und Tschüss
Der Hellseher

do your self a favour, stay home, sorry!

Kopfschuettelnd darueber wie manche Landsleute ihre Hausaufgaben machen,
gruesst
Mattes
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#11

Paul, ich verstehe das ganze Konstrukt mit NPO und Dachorganisationen usw. nicht. Das richtige Leben funktioniert hier anders. Arbeitest Du in Kanada (und dazu zählen durchaus auch Einsätze im non-profit Bereich) brauchst Du ein work permit. Es zählt nicht nur das Entgelt, sondern auch andere Formen der Vergütung als Entlohnung (Kost und Logis), wenn die Organisation etwas macht, was einen öffentlichen Impact hat. Also, auch Entsendung von DRK, Steinerschulen oder ähnliche Sachen bedürfen eines work permit.

LMIA exempt bekommst Du, wenn Du Daniel Barenboim, Sebastian Vettel oder sonst irgendeinen großen Namen hast, der internationale Reputation für Kanada bringt. Oder Du bist Pastor oder sonst einer Berufsgruppe zugehörig, die LMIA exempt ist.

Alles andere, außer wwoofing, wird Dich nicht weiterbringen.



Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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  • dr.basic, Pablo
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#12

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-12-2019, 02:58 PM von Pablo.)

(30-11-2019, 02:30 AM)EmJay schrieb: Hallo Mattes
Ich versuche einmal auf deine Ausführungen zu Antworten. Mit der Zitierfunktion. Ich bin nicht so bewandert mit den Fuktionen in einem Forum. Obgleich ich 30 Jahre im und mit dem Internet arbeite. Also, wenn das jetzt grauenhaft zitiert ist, liegt es an meiner Unwissenheit.


Paul, ich hatte da einen Link gepostet, der deinem Qualifikationsprofil in Teilen durchaus entgegen kam, fand ich.
Vielleicht hast Du den uebersehen?
----- Ja vielen Dank für den Link!


Ein Dankeschoen fuer den Tipp haette ich mit "You're welcome!" beantwortet, that's how Canada works.
----- Sprichst Du hier ein "LIKE" an. Wie setze ich das um. Sorry. Unwissenheit liegt vieleicht am Alter.


Dann habe ich erstmal nach "NPO" gegoogelt... "Nothing by mouth" - Que?
Oh, Du meinst vielleicht "NFPO", wie "Not for profit organization"? Da wird es wirklich etwas schwierig.
----- NPO habe ich nicht gegooglt. NPO ist die Internationale Bezeichnung für "nicht gewinnorientierte Organisatonen". Wobei diese Organisationen selbstverständlich Gewinne erziehlen sollten/müsssen. Nur die Ausschüttung unterscheidet sich von gewinnorientieretn Unternehmen/Organisationen.


Aber wenn Du als Freiwillger z.B. des DRK nach Kanada entsendet wuerdest, das ginge schon, denke ich.
Und es gibt ja auch noch einige Bereiche der "LMIA exempt" ist wie Sportler und Kuenstler, vielleicht passt da was?
------ Sorry, ich will da keinen grossen Aufriss machen. Das DRK ist da viel zu Schwerfällig.


Warum kommt mir grade "Trio" in den Sinn? Na los Paul!
---- Keine Ahnung, versteh diese Aussage nicht !


Aber, wenn Du immer mit diesem Fuss zuerst aufstehst:
(20-11-2019, 12:02 AM)Pablo schrieb: Ich freue mich nicht über Leute, die meinen zu wissen was nicht geht. Von denen habe ich hier genug.
---- Ja, stehe immer mit diesen Fuss auf.




um dann so weiter zu machen
(28-11-2019, 03:22 PM)Pablo schrieb: Conestogo
Danke, sehr hilfreich deine Ausführungen.
In Deutschland wirst Du gebraucht, unter deinesgleichen.
Und Tschüss
Der Hellseher

----- Ja, weil nicht Zielführend.



do your self a favour, stay home, sorry!

Kopfschuettelnd darueber wie manche Landsleute ihre Hausaufgaben machen,
gruesst
Mattes

--- Danke für dein Einschätzung
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