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In eigener Sache
#25

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-09-2019, 09:55 AM von Joe.)

(19-09-2019, 01:17 AM)Conestogo schrieb: @Joe ja das war der Fall wo nach es danach Aenderungen gab.
"Klar gibt es die Verschaerfung wegen Missbrauch, Joe da weiss ich schon was ich rede."

Also, dann halten wir noch mal fest, damit es ganz klar ist:
Die Aussage, dass die kanadischen Einwanderungsgesetze verschärft wurden, weil über ein Provincial Nominee Program nominierte Permanent Residents ("Nach mir die Sintflut...", wie Du es mir ja unterstellst) von ihrem in der Charta verbürgten Recht Gebrauch gemacht haben und nach mehr oder weniger langer Zeit in eine andere Provinz gezogen sind, ist nach wie vor falsch. Ob sie nun von Politikern / Journalisten oder von Dir stammt oder woher auch immer.

Der Fall McDonalds, wie von Dir angeführt, spielt auf einer ganz anderen Ebene. Der hat mit Provincial Nominee Programmen nichts zu tun, sondern mit der Bevorzugung von ausländischen Arbeitskräften, die über das Temporary Foreign Worker Program in Kanada arbeiten durften. Der Missbrauch bestand darin, dass McDonald Filipinos anstellte, aber gleich- oder sogar höherqualifizierte Kanadier nicht einstellte. Zusätzlich arbeiteten die Filipinos mehr Schichten, die Kanadier weniger. Weswegen sie weniger verdienten als die Filipinos. Das war ein klarer Verstoß gegen die Bestimmungen des Programms und dass so etwas Sanktionen und Verschärfungen im Einwanderungsrecht nach sich zieht, ist völlig verständlich.


(19-09-2019, 01:17 AM)Conestogo schrieb: Ach komm man muss doch nicht Englisch koennen wenn man in D zum Arzt geht, sorry  die, "ich kenn da jemand Geschichten" sind doch  Schmarrn. Schon alleine wer wird denn da hingehen. Sorry das glaube ich einfach nicht.

Ich kann mit dieser Aussage absolut nichts anfangen. Vielleicht liest Du noch mal genau: ich war in diesen Behandlungen und nicht "ich kenn da jemanden". 

(19-09-2019, 01:17 AM)Conestogo schrieb: http://www.bamf.de/DE/Migration/Arbeiten...-node.html woher weisst Du das, was Du behauptet hast?

Ich glaube, man muss schon ziemlich faktenresistent sein um nicht zu erkennen, dass in Deutschland seit mehreren Jahren massiv Recht gebrochen wird:
  • 2011, die Kanzlerin enteignet deutsche Energieversorger per Telefonanruf - acht Atommeiler mit gültiger Betriebsgenehmigung mussten abgeschaltet werden. Man kann nach Fukushima von Atomkraft halten, was man will. Aber die Besitzer hatten gerade hunderte Millionen in sicherheitserhöhende Maßnahmen investiert und eine 10jährige Laufzeitverlängerung gewährt bekommen. Der deutsche Steuerzahler haftet mit Milliarden für den Prozess der Enteignungsklage vorm Bundesverfassungsgericht.
  • 2013, unter deutscher Führung und unter Brechung der eigenen und EU-Finanz-Regeln wird Griechenland mehrfach „gerettet“. Der deutsche Steuerzahler zahlt seither Milliarden in ein Fass des Diogenes ohne Boden.
  • 2015, die Kanzlerin öffnet mit einem freundlichen Gesicht die Grenzen Deutschlands (bzw. schließt die offenen nicht, Anm. von mir). Es werden Abkommen wie Dublin, Schengen und die deutsche Grenz- und Aufenthaltsgesetzgebung außer Kraft gesetzt. Nicht einmal diese weitreichende Entscheidung wird dem Bundestag zur Abstimmung vorgelegt.
  • 2015, nur ein einstelliger Prozentsatz der abgelehnten Asylbewerber wird abgeschoben. Eine Abschiebeverhinderungsindustrie ist entstanden. Darüber hinaus werden noch 600.000 unregistrierte Asylbewerber geduldet. 
  • 2015, in Paragraf 66 des Aufenthaltsgesetzes heißt es: “Kosten, die durch die Durchsetzung einer Abschiebung entstehen, hat der Ausländer zu tragen.” Dort sei ohnehin nichts zu holen, sagen die Innenminister der Länder. Das Resultat: 98,8% der Kosten, pro Person sind das 5.000 bis 8.000 € je Abschiebung, also die Kosten eines Luxusurlaubs, trägt der Steuerzahler.
    (Quelle: hier, lesenswert zum selben Thema auch hier)
Vielleicht hast Du diese und eine Vielzahl weiterer Rechtsbrüche ja nur nicht mitbekommen, weil Du schon 11 Jahre in Kanada bist.



Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#26

Joe schrieb:
Conestogo schrieb:@Joe ja das war der Fall wo nach es danach Aenderungen gab.
"Klar gibt es die Verschaerfung wegen Missbrauch, Joe da weiss ich schon was ich rede."

Also, dann halten wir noch mal fest, damit es ganz klar ist:
Die Aussage, dass die kanadischen Einwanderungsgesetze verschärft wurden, weil über ein Provincial Nominee Program nominierte Permanent Residents ("Nach mir die Sintflut...", wie Du es mir ja unterstellst) von ihrem in der Charta verbürgten Recht Gebrauch gemacht haben und nach mehr oder weniger langer Zeit in eine andere Provinz gezogen sind, ist nach wie vor falsch. Ob sie nun von Politikern / Journalisten oder von Dir stammt oder woher auch immer.

Der Fall McDonalds, wie von Dir angeführt, spielt auf einer ganz anderen Ebene. Der hat mit Provincial Nominee Programmen nichts zu tun, sondern mit der Bevorzugung von ausländischen Arbeitskräften, die über das Temporary Foreign Worker Program in Kanada arbeiten durften. Der Missbrauch bestand darin, dass McDonald Filipinos anstellte, aber gleich- oder sogar höherqualifizierte Kanadier nicht einstellte. Zusätzlich arbeiteten die Filipinos mehr Schichten, die Kanadier weniger. Weswegen sie weniger verdienten als die Filipinos. Das war ein klarer Verstoß gegen die Bestimmungen des Programms und dass so etwas Sanktionen und Verschärfungen im Einwanderungsrecht nach sich zieht, ist völlig verständlich.


Conestogo schrieb:Ach komm man muss doch nicht Englisch koennen wenn man in D zum Arzt geht, sorry  die, "ich kenn da jemand Geschichten" sind doch  Schmarrn. Schon alleine wer wird denn da hingehen. Sorry das glaube ich einfach nicht.

Ich kann mit dieser Aussage absolut nichts anfangen. Vielleicht liest Du noch mal genau: ich war in diesen Behandlungen und nicht "ich kenn da jemanden". 

Conestogo schrieb:http://www.bamf.de/DE/Migration/Arbeiten...-node.html woher weisst Du das, was Du behauptet hast?

Ich glaube, man muss schon ziemlich faktenresistent sein um nicht zu erkennen, dass in Deutschland seit mehreren Jahren massiv Recht gebrochen wird:

[ul]
[li]2011, die Kanzlerin enteignet deutsche Energieversorger per Telefonanruf - acht Atommeiler mit gültiger Betriebsgenehmigung mussten abgeschaltet werden. Man kann nach Fukushima von Atomkraft halten, was man will. Aber die Besitzer hatten gerade hunderte Millionen in sicherheitserhöhende Maßnahmen investiert und eine 10jährige Laufzeitverlängerung gewährt bekommen. Der deutsche Steuerzahler haftet mit Milliarden für den Prozess der Enteignungsklage vorm Bundesverfassungsgericht.[/li]
[li]2013, unter deutscher Führung und unter Brechung der eigenen und EU-Finanz-Regeln wird Griechenland mehrfach „gerettet“. Der deutsche Steuerzahler zahlt seither Milliarden in ein Fass des Diogenes ohne Boden.[/li]
[li]2015, die Kanzlerin öffnet mit einem freundlichen Gesicht die Grenzen Deutschlands (bzw. schließt die offenen nicht, Anm. von mir). Es werden Abkommen wie Dublin, Schengen und die deutsche Grenz- und Aufenthaltsgesetzgebung außer Kraft gesetzt. Nicht einmal diese weitreichende Entscheidung wird dem Bundestag zur Abstimmung vorgelegt.[/li]
[li]2015, nur ein einstelliger Prozentsatz der abgelehnten Asylbewerber wird abgeschoben. Eine Abschiebeverhinderungsindustrie ist entstanden. Darüber hinaus werden noch 600.000 unregistrierte Asylbewerber geduldet. [/li]
[li]2015, in Paragraf 66 des Aufenthaltsgesetzes heißt es: “Kosten, die durch die Durchsetzung einer Abschiebung entstehen, hat der Ausländer zu tragen.” Dort sei ohnehin nichts zu holen, sagen die Innenminister der Länder. Das Resultat: 98,8% der Kosten, pro Person sind das 5.000 bis 8.000 € je Abschiebung, also die Kosten eines Luxusurlaubs, trägt der Steuerzahler.
(Quelle: hier, lesenswert zum selben Thema auch hier)[/li]
[/ul]
Vielleicht hast Du diese und eine Vielzahl weiterer Rechtsbrüche ja nur nicht mitbekommen, weil Du schon 11 Jahre in Kanada bist.
Gerade aktuell...

Im vergangenen Monat wurde an einigen Tagen mehr Strom benötigt, als zur Verfügung stand. Andere europäische Länder kamen Deutschland zu Hilfe – nun läuft die Suche nach den Ursachen. Ein Blackout habe aber nicht gedroht.

Im Juni ist es im deutschen Stromnetz mehrfach zu kritischen Zuständen gekommen. Europäische Partnerländer mussten einspringen, um die Stromversorgung in Deutschland zu sichern. „Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden“, teilten die Übertragungsnetzbetreiber am Dienstag mit. Zuvor hatten die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und der Branchendienst „Energate Messenger“ berichtet.

Wie eine Sprecherin des Übertragungsnetzbetreibers Amprion WELT schriftlich mitteilte, handelte es sich bei den problematischen Tagen um den 6., 12. und 25. Juni. An diesen wurde eine starke Unterspeisung des deutschen Systems festgestellt. Das bedeutet, dass weniger Strom zur Verfügung stand, als benötigt worden wäre. Das habe zu einem Absinken in der Netzfrequenz im gesamten europäischen Verbundnetz geführt.

Ein Blackout hat nach Einschätzung der Bundesnetzagentur aber nicht gedroht. „Es bestand keine Gefahr für die sichere Stromversorgung in Deutschland“, teilte ein Behördensprecher am Dienstag in Bonn mit. Die Gründe für das starke Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch seien noch nicht eindeutig geklärt.

Unvorhergesehene Leistungsschwankungen im Stromnetz sind nach Angaben der Bundesnetzagentur nicht ungewöhnlich. Die Übertragungsnetzbetreiber sind für die Stabilität der Stromversorgung verantwortlich, sie müssen dafür sorgen, dass genau so viel Strom eingespeist wird, wie auch genutzt wird. Schwankungen gleichen sie mit Hilfe der für den Notfall vorgesehenen Regelenergie aus. An den drei Tagen im Juni habe der Bedarf an dieser Regelenergie im Schnitt mehr als 6 Gigawatt betragen. Das sei doppelt so viel gewesen wie vertraglich bereitgestanden habe.


Auch in Deutschland wird der Mega-Blackout wahrscheinlicher
Um das Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch zu schließen, mussten die Netzbetreiber zusätzliche Kapazitäten organisieren. Neben Lieferungen aus dem Ausland sei zusätzlicher Strom an der Börse beschafft worden. Auch auf Angebote von Unternehmen, ihren Stromverbrauch gegen Bezahlung abzuschalten, habe man zurückgegriffen, sagte eine Sprecherin des Netzbetreibers Tennet. Das seien festgelegte Prozesse, die gegriffen hätten. Die Kosten für die Notmaßnahmen landen über die Netzentgelte bei den Stromkunden.

Als Konsequenz aus den Engpässen haben die Netzbetreiber inzwischen die ausgeschriebene Menge der sogenannten Minutenreserve zur Netzstabilisierung verdoppelt

Eine Sprecherin von Amprion erklärte gegenüber WELT, die Netzbetreiber würden derzeit in Zusammenarbeit mit der Bundesnetzagentur analysieren, warum es zu den ungewöhnlich hohen Systembilanzabweichungen kam. Das könne jedoch bis zu acht Wochen in Anspruch nehmen – bis dahin wolle man keine Mutmaßungen zu den Ursachen anstellen.

Marktteilnehmer sehen in ungenaue Verbrauchs- und Erzeugungsprognosen einen Grund für die Probleme. Die Stromhändler hätten deshalb zu wenig Strom geordert und sich darauf verlassen, dass genügend Regelenergie vorhanden sei.
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#27

Zur aktuellen Politik in Deutschland 

https://www.focus.de/politik/deutschland...44567.html
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#28

Sorry, aber jetzt muss ich hier doch noch was dazu schreiben. War bis jetzt immer ein stiller Mitleser.  

@Conestogo, ich weiss nicht wieso du Joe eine "Nach mir die Sintflut" Mentalität unterstellst. Ich wüsste nicht, wo er sowas auch nur annähernd erwähnt hat oder es man aus seinen Aussagen herauslesen konnte. Wenn er es getan hat, dann bitte zeige es mir wo. Ansonsten mit Unterstellungen ganz vorsichtig sein. Du kennst seine Umstände und die Beweggründe nicht. Obwohl er eigentlich fast jeden seiner Schritte hier im Forum oder in seinem Blog mitteilt.
Das man es in einer Provinz versuchen soll, da gebe ich dir recht, aber ich würde es nicht auf ein Jahr festlegen. Wenn ich jetzt monatelang in einer Provinz nur Geld reinstecke/ausgebe und keinen Job finde, womit ich meinen Unterhalt bezahlen kann ohne an mein erspartes zu gehen, dann würde ich es auch woanders versuchen. Ich muss doch nicht gleich mein ganzes Erspartes ausgeben, um dann nach einem Jahr zu sehen, „oh jetzt haben wir kein Geld“, was machen wir jetzt?“
In Kanada ist es nicht anders als in Deutschland. Ohne mal gearbeitet zu haben, gibt es auch kein Arbeitslosengeld. Man muss da über 9.000 Arbeitsstunden nachweisen um Arbeitslosengeld zu beziehen und das dann auch nur ca. 9 Monate.
Nicht falsch verstehen, ich rede jetzt nicht von den Sachen, die man sich in Kanada neu beschaffen will/muss. Man sollte schon Geld verdienen um die Familie zu ernähren und den Haushalt finanzieren zu können.
Also meine Meinung, man muss immer die Augen aufhalten, damit man nicht zu tief fällt. Oder man sollte immer früh genug den Absprung schaffen/wagen, damit es nicht ein böses erwachen gibt.
 
Deine Worte Conestogo:
„Nun ich weiss nicht wo die Diskreminierung von Einwanderen liegt? 
Arbeit gibts auf dem freien Arbeitsmarkt und nicht von Canadischen Staat.
Und Sorry wenn eine Firma dich nicht Einstellt, kann Cannada oder die Provinz echt nichts dafuer. Vorlesung hin oder her.“

 
Auswandern heisst von VORNE anfangen, wer kennt Dich denn? Wer bist Du denn?  Du brauchst private  Refferenzen um einen Job guten zu bekommen. Arbeitgeber rufen deine Freunde an und fragen sie ueber dich aus. Hast Du sowas????
Ich hatte nicht nur 20 Jahre Berufserfahrung ich hatte sogar 30 was solls? 

Wo ist Canada unfair???? Du hast die Chance bekommen, wenn Du sie nicht verwirklichen kannst...... 

 
Vielleicht sollte man den Text von Joe einmal in Ruhe durchlesen und wenn es einen aufregt, dann erstmal wieder runterkommen und danach darauf reagieren.
Joe spricht von eigenen Erfahrungen bei der Diskriminierung. Hast du sowas schon mal erlebt?
Wo hat Joe sich beschwert, was habe ich überlesen?
Er hat die Chance bekommen, genutzt und hat es auch in der Provinz versucht. Und er wurde von der Firma kontaktiert und nicht andersrum.
 
 
Deine Worte Conestogo:
„Und ja ich meine dich Joe. Auch wenn Du das unfair findest. Dein Auswanderungs Ding kann man leicht von Winkler aus machen. 
 
Ich glaube nicht, dass es für Joe bereits in Winkler feststand, dass er was mit Immigration machen will oder täusche ich mich da Joe?
 
 
Deine Worte Conestogo:
Mein Punkt ist , sowas verschaerft die Canadische Einwanderungspolitik (zu Recht) und das ist unfair gegenueber anderen Einwanderern.
Nach mir die Sintflut......


Weißt du eigentlich was unfair ist?
Ich erfülle mehr als so manch anderer, der bereits in Kanada ist oder noch gehen wird, die Anforderungen für eine PR und ich habe sie noch nicht und es sieht mit der auch nicht so rosig aus.
Ich hatte mehr Punkte als so manch einer der für die PR nominiert wurde (zum Glück kann man ja sowas online verfolgen).
Habe enge Verwandte in Manitoba und besitze auch Arbeitserfahrung in Kanada. Das Finanzielle ist auch kein Problem. Sowas finde ich unfair. Und das hat mit Sicherheit nichts damit zu tun, dass Menschen mit einer PR, nach weniger als einem Jahr, von einer Provinz in die nächste ziehen.
 
Deine Worte Conestogo:
Klar gibt es die Verschaerfung wegen Missbrauch, Joe da weiss ich schon was ich rede. 
Das geschah z.B wegen Missbrauch durch Mc Donalds und Konsorten (ein Beispiel) das war vor Deiner paar Monatigne Zeit hier und ging durch die Presse.
In Ontario gibts die Ueberlegung mehr Neusiedler im Norden anzusiedeln.

 
Joe belegt seine Aussagen mit einem Link oder Verweis und darauf reagierst du nicht oder siehst es einfach nicht ein. Im Gegenzug schmeißt du hier „Beispiele“ rein und wenn du nach Beweisen/Belege gefragt wirst, dann ignorierst du es einfach.
Das macht man hier in Deutschland auch echt gerne. Man schaut sich den ganzen Schwachsinn in den Medien an und glaubt sofort was die da einem erzählen, ohne es zu recherchieren. „Es sind ja die Medien, die werden einen ja nicht anlügen….“ Ironie aus! Die deutschen Medien bestehen nur aus Angst, Gewalt und Sex!
Und wenn man dann doch mal sein Hirn einschaltet, recherchiert und Lügen aufdecken kann, dann ist man gleich ein Verschwörungstheoretiker.
[-] Folgende(r) 1 Mitglied sagt Danke an Serg für den Beitrag:
  • JackySpatz
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#29

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22-09-2019, 10:44 PM von EmJay. Bearbeitungsgrund: Nactrag )

Hallo auch!

Schade, das dieser thread so ins off topic abgeglitten ist. Denn mich interessiert das schon sehr, wie wird man Immi-Consultant?
Nicht das ich sowas grade vor haette, aber man geht ja auch mal in Rente... Icon_razz

Aber ein paar Kommentare zum ganzen "Beifang" hier kann ich mir auch nicht verkneifen, sorry.

Diskriminierung:
Jedem, der sich als Weisser mitteleuropaeischer Abstammung in Kanada diskriminiert fuehlt, dem wuenschte ich mal so 1-2 Wochen in den Schuhen eines nordamerikanischen Ureinwohners. Am Besten in einer mittleren Grossstadt, nur so als reality check in Sachen wie es ist diskriminiert zu werden.

Deutschland vs Canada:
Beides demokratische Rechtsstaaten, allerdings mit sehr unterschiedlichen Systemen. Deshalb macht es auch ueberhaupt keinen Sinn irgendwelche persoenlichen Erlebnisse oder Geschichten vom Hoerensagen "hueben und drueben" zu vergleichen.
Quark ist in Kanada unanstaendig teuer, aber unsere energy black outs sind schoener und haeufiger! Icon_silent

EI benefits:
"In Kanada ist es nicht anders als in Deutschland. Ohne mal gearbeitet zu haben, gibt es auch kein Arbeitslosengeld. Man muss da über 9.000 Arbeitsstunden nachweisen um Arbeitslosengeld zu beziehen..." Serg, das ist falsch.
https://www.canada.ca/en/employment-soci...bilty.html
Und wenn Du die noetigen Punkte und Unterlagen zur PR beisammen hast, aber noch keine PR erhalten, dann ist entweder etwas schief gelaufen,
oder Du hast etwas verkehrt gemacht, z.B. einen Termin verpasst. Das ist nicht schoen fuer dich, aber unfair ist es nicht.

PNP / PR:
Es ist ein gewisses Problem mit diesen Programmen. Einerseits wollen die Provinzen selbstverstaendlich Neueinwohner anwerben und langfristig ansiedeln.
Andererseits haben permanent residents eben die freie Wahl des Aufenthaltsortes in Kanada. Und nicht wenige nominees ziehen sehr bald weiter.
Was fuer die nominierende Provinz unterm Strich einen Verlust (z.B. Verwaltungskosten) darstellt. Und fuer die Wahlprovinz des Einwanderers einen Neuankoemmling bedeutet, der eben nicht so ganz durch das Raster gesiebt wurde, der eventuell in dieser Provinz nicht unbedingt gebraucht wird.
Es bleibt ein Dilemma.

Aber egal ob PR ueber PNP oder direkt:
Das Recht auf Permanent Residency ist eine Einladung sich in Kanada anzusiedeln, nicht mehr - nicht weniger.
Dieses Recht wird weitestgehend Aufgrund von Auswahlkriterien vergeben, die moeglichst sicherstellen sollen, dass ein Neuankoemmling aufgrund seiner Bildung, Ausbildung und Erfahrung eine Chance hat sich in die kanadische Gesellschaft und das hiesige Wirtschaftsleben einzufuegen. Und die finanziellen Mittel sich anfangs ueber Wasser zu halten.
Es absolut keine Arbeitsplatzgarantie und schon gleich gar nicht in einem Wunschberuf!
Das es z.B. eine grosse Anzahl regulierter Berufe gibt und die Anerkennung der auslaendischen Ausbildung ein zaeher Prozess ist, daraus wird ja nun kein Geheimnis gemacht. Das Beziehungen und persoenliche Referenzen hier eine grosse Rolle spielen kann auch jeder leicht herausfinden.
"Canadian Experience" googeln...

Niemand wird mehr in einer schummrigen Hafenkneipe betrunken gemacht und findet sich am naechsten Morgen auf dem Dampfer nach Halifax.

Gruesse
Mattes

Edit:
Ooops, sorry ganz vergessen - Hi Joe, wie ist denn die Pruefung gelaufen?
[-] Folgende(r) 1 Mitglied sagt Danke an EmJay für den Beitrag:
  • Joe
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#30

Hallo Mattes,

Danke für Deinen Beitrag, mit den Worten zum "Beifang" sollte nun auch alles gesagt sein, sie treffen es ganz richtig. Und ich denke, wir können es an dieser Stelle dann auch dabei belassen.

Weil Quark unanständig teuer ist (so man ihn denn überhaupt bekommt Icon_mrgreen ), mache ich mir den selber. 4 l Buttermilch mit 3,25% Fettanteil mit einigen Tropfen vegetarischem Lab versetzen, für längere Zeit in einer Schüssel im Backofen moderat erwärmen, Molke abgießen, fertig. Sogar meine Tochter, die in D nie Quark gegessen hat, schwört drauf.

Zu Deiner Frage, wie man Immigration Consultant wird:
Man schreibt sich an einer Uni oder einem College für den entsprechenden Studiengang ein; nachdem man seine Zulassung erhalten hat, kauft man sich Bücher im Wert von C$500 und dann absolviert man ein halbes Rechtsanwaltsstudium, zusammengedampft auf 7 Monate.

Das Studium besteht aus 10 Modulen von denen jedes mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Besteht man diese Module alle, bekommt man sein Immigration Consultant Diploma. Das berechtigt einen - zu nichts. Erst einmal muss man sich dann noch für ein Examen zur Zulassung bei der ICCRC bewerben. Dieses Examen muss bestanden werden und erst dann gibt es die Zulassung zum Immigration Consultant.

Ehrlich, so viele neue englische Vokabeln wie in letzter Zeit habe ich noch nie auf einmal gelernt. Aber es hilft ungemein, das Sprachniveau zu heben. :)
Nachdem ich jetzt 3 Wochen Studium hinter mir habe, muss ich mich nach nun tieferer Kenntnis des Immigrationspozesses eigentlich nur wundern, dass wir es überhaupt noch nach Kanada geschafft haben. Das System ist dermaßen komplex und voller Fallstricke.

Der erste Test ist sehr gut ausgefallen, beim zweiten Test ist mein Rechner so abgeschmiert, dass ich die linke Maustaste nicht mehr benutzen konnte und dementsprechend die Antworten auf die Fragen nicht mehr auswählen konnte. Neustarts brachten nichts und die Zeit tickte.  Banghead 

Ich habe mir dann irgendwie mit der Tastatur geholfen, aber da ich einige Fenster offen hatte, die ich nicht mehr schließen konnte, war das ein Stochern im Nebel, weil diese Fenster den Browser zum Teil überlagert haben. Dementsprechend fiel das Ergebnis aus: nur 70%, was zwar noch bestanden ist, aber den eigenen Ansprüchen nicht genügt. Ich habe daraufhin bei der Dozentin insistiert und kann den Test wohl noch mal wiederholen. Allerdings steht für morgen schon das Examen des ersten Moduls an, 50 Fragen in 3 Stunden beantworten.  Icon_mrgreen



Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#31

Hallo Mattes,
danke fuer Deinen Beitrag , besonders der Beitrag ueber die Einladung von Canada, und der Hinweis  wir haben kein Recht darauf. Punkte hin oder her.
Betrunken Auto fahren und dadurch seinen Fuehrerschein in D verloren, Gewalt in der Familie (Verdacht reicht) usw. und alle Punkte helfen nichts mehr. 

Danke auch den Hinweis auf wirkliche Diskriminierung, danke!!
Danke auch auf den Hinweis wie sinnlos der Vergleich zwischen CA und D ist. 
Danke auch auf den Hinweis das es eben keine Arbeitsplatzgaranie gibt ond keine staatliche Hilfe. 

Serge es sind zwischen 420 - 700 Stunden keine 9000. Die man nachweisen muss.
Stimmt ich ignorierte Beweise beizubringen, ganz einfach is mir zu anstrengend und das Forum ist Freizeit und nicht meine Arbeit. Dazu haette ich nicht mal Zeit.
Diese Beweise sind auch echt unwichtig, da ich nur meine Meinung kunttun wollte.

Rechte haben und moralisch Handeln sind eben zwei Dinge. 

Auf den Punkt gebracht, ist es fuer mich eben Brechen einer Abmachung. Die andere spueren koennen/werden
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#32

Kleines Update:

Das erste Modul des Studiums ist geschafft. Gestern das Final Exam...bestanden, wenn auch nicht so, wie ich mir das gewünscht hätte. Details gibt es im Blog.



Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#33

Hallo Joe,

na denn mal Herzlichen Glueckwunsch!
Niemand wird jemals wirklich fragen, wie du denn das erste Modul abgehakt hast, no worries! Passed!

Und wegen der ganzen Dankeschoens weiter oben - es waer natuerlich absolut unkanadisch, wuerde ich jetzt nicht antworten.
You're welcome guys, very welcome!

Keep up the good work,
Gruesse
Mattes
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#34

Joe schrieb:Kleines Update:

Das erste Modul des Studiums ist geschafft. Gestern das Final Exam...bestanden, wenn auch nicht so, wie ich mir das gewünscht hätte. Details gibt es im Blog.
Super!!!! Herzlichen Glückwunsch...
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#35

Glückwunsch!!!!


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  • Joe
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#36

(22-09-2019, 08:27 PM)EmJay schrieb: EI benefits:
"In Kanada ist es nicht anders als in Deutschland. Ohne mal gearbeitet zu haben, gibt es auch kein Arbeitslosengeld. Man muss da über 9.000 Arbeitsstunden nachweisen um Arbeitslosengeld zu beziehen..." Serg, das ist falsch.
https://www.canada.ca/en/employment-soci...bilty.html
Und wenn Du die noetigen Punkte und Unterlagen zur PR beisammen hast, aber noch keine PR erhalten, dann ist entweder etwas schief gelaufen,
oder Du hast etwas verkehrt gemacht, z.B. einen Termin verpasst. Das ist nicht schoen fuer dich, aber unfair ist es nicht.
Ja, mit den Arbeitsstunden habe ich mich vertippt. Es waren 2016 definitiv 900 Stunden. Leider habe ich die Unterlagen nicht mehr vorliegen, ansonsten hätte ich die eingescannt und hier zeigen können.

Und wegen der PR, da habe ich eine Agentur und die muss sich ja in den ganzen Angelegenheiten und mit der Einhaltung von Terminen auskennen, oder?   Think
Und wenn ich denen alles offengelegt habe, dann muss ich denen ja nicht sagen, wie die ihren Job machen müssen, oder? Ist aber so passiert 
somit habe ich nichts verkehrt gemacht  Icon_e_wink

Nur zur Info.  Icon_mrgreen
wir sind nominiert, biometrics sind auch gemacht. Also nächster Schritt wäre medical.
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