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Immobilienkauf
#1

Wer hat denn Erfahrungen mit Immobilienkauf in Kanada? Wir suchen ja etwas ländliches mit Land für Pferdehaltung und etwas Wald dazu. Ich hörte, dass ein Inspektor (von der Bank?) die Immobilie begutachtet und ggf. bewertet. Man sollte darauf achten, dass man kein Sumpfland erwirbt, auf Erosion (Küstennähe) achten sollte. Auch auf die günstigen Plastikverkleidungen sollte man verzichten. Die Holzhäuser sind ja sehr "leicht" gebaut. Gibt es da Unterschiede? Danke für Euren Input Icon_e_smile
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#2

Die inspektorin wird in der Regel von der Käuferin beauftragt und bezahlt. Wenn du mit einer Immobilienmaklerin kaufst, wird die dir eine Inspektion organisieren.

Der Beruf der Immobilienmaklerin ist in Nordamerika viel stärker reglementiert als in Deutschland, was ihn vertrauenswürdiger macht. Für Neuschottland ist die NSAR zuständig: http://nsrealtors.ca/
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#3

Was genau wird denn bei der Inspektion inspiziert und in welchem Umfang? Ist das Pflicht?
Ich gehe davon aus, dass das VOR dem Kauf stattfindet.



Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#4

Pflicht ist es nicht. Es wird empfohlen, damit man nicht die Katze im Sack kauft. Was genau inspiziert wird und von wem, bestimmt der Auftraggeber, also der Käufer. Letztlich geht es um die Fragen: Ist der Zustand des Hauses/Grundstücks so gut wie der Verkäufer behauptet? Was muss renoviert werden? Ist der Preis angemessen? Und so weiter...
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#5

Soweit ich weiß, wird die "annual property tax" nach dem Wert und Zustand einer Immobilie durch einen kommunalen Angestellten durch Begehung des Objekts ermittelt. Ist es nicht allgemein so, dass viele ein Haus z.B. äußerlich nicht ganz fertig zu stellen, um damit die tax zu senken?



Viele Grüße, Joe
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#6

Das ist mir neu.

Wenn ein Haus verkauft wird, berücksichtigt die Gemeinde den Verkaufspreis um den Wert der Immobilie neu zu bestimmen. Sollte der Preis deutlich höher sein als bisher, kann damit auch die Steuerlast deutlich steigern.

Außerdem weiß ich von Fällen, wo nach einer Renovierung ein Inspektor der Gemeinde kam um sich den renovierten Zustand des Hauses von innen anzusehen. Gut möglich, dass das auch Auswirkungen auf die Steuern hat. Für viele Renovierungsarbeiten braucht man zunächst eine Genehmigung der Gemeinde. Die weiß also Bescheid.

Es ist aber auch möglich, dass die Situation in Manitoba völlig anders aussieht als in Québec...
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#7

(18-11-2018, 03:22 PM)fosflor schrieb: Das ist mir neu.

Wenn ein Haus verkauft wird, berücksichtigt die Gemeinde den Verkaufspreis um den Wert der Immobilie neu zu bestimmen. Sollte der Preis deutlich höher sein als bisher, kann damit auch die Steuerlast deutlich steigern.

Außerdem weiß ich von Fällen, wo nach einer Renovierung ein Inspektor der Gemeinde kam um sich den renovierten Zustand des Hauses von innen anzusehen. Gut möglich, dass das auch Auswirkungen auf die Steuern hat. Für viele Renovierungsarbeiten braucht man zunächst eine Genehmigung der Gemeinde. Die weiß also Bescheid.

Es ist aber auch möglich, dass die Situation in Manitoba völlig anders aussieht als in Québec...

benötigt man die genehmigung auch für innenarbeiten?
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#8

Teilweise ja. Die Details können aber je nach Region unterschiedlich sein, deshalb solltest du für Details wirklich bei der Gemeinde nachfragen.
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#9

(18-11-2018, 03:22 PM)fosflor schrieb: Das ist mir neu.

Wenn ein Haus verkauft wird, berücksichtigt die Gemeinde den Verkaufspreis um den Wert der Immobilie neu zu bestimmen. Sollte der Preis deutlich höher sein als bisher, kann damit auch die Steuerlast deutlich steigern.

Von einem Verwandten in Manitoba weiß ich, dass er seinen großen Schuppen von außen nicht zu Ende gebaut hat (hat einfach die Verkleidung weggelassen, so dass man noch die Isolierfolie und darunter die Steinwolle sieht). Das spart ihm Property Tax, meinte er.



Viele Grüße, Joe
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#10

Das ist tatsächlich so,Häuser die nicht vollständig fertiggestellt sind zahlen weniger Grundsteuer..genau darum lassen viele Restarbeiten offen.
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#11

(03-12-2018, 09:55 PM)JackySpatz schrieb: Das ist tatsächlich so,Häuser die nicht vollständig fertiggestellt sind zahlen weniger Grundsteuer..genau darum lassen viele Restarbeiten offen.

Von Amerikanern weiß ich auch, dass sie absichtlich alte Gartengeräte im Vorgarten rumstehen lassen oder Zäune überwuchern und verfallen lassen....alles, was das Grundstück unansehnlicher macht, spart Tax. Wenn das wirklich so ist: komische Welt.

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SergeantHobbs
"Viele Leute kaufen mit dem Geld, das sie nicht haben, Dinge, die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht ausstehen können."

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