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Gelernte Krankenschwester, wie am besten nach kanada?
#1

Halli hallo!
Es ist kompliziert.. Ich hoffe jemand hat eine Idee oder kann mir weiterhelfen.. 
Ich war die letzten 1,5 Jahre reisen und habe einen Kanadier kennengelernt. Plan war mit einem working holiday Visum dann nach kanada zu ihm zu gehen und zu schauen wie ich dann dort bleiben kann.
Durch COVID-19 musste ich aber erstmal nach Deutschland zurück. ?? 
Wir sind uns beide sehr sicher dass wir möchten, dass ich zu ihm ziehe... Das ist leider nicht nur durch das momentane Virus schwer, sondern auch durch die Regelungen des Landes.. 
Ich bin gelernte Gesundheits und Krankenpflegerin. Mein Englisch ist gut bis sehr gut würde ich behaupten... 
Habe mich ein bisschen belesen, als Krankenschwester auszuwandern, klang aber auch nicht wirklich vielversprechend... 
Habt ihr irgendwelche Tips, wisst ihr wer mit helfen kann und was ich machen könnte? ?

Liebe Grüße 
Sophia
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#2

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27-04-2020, 07:38 PM von Joe.)

(27-04-2020, 11:00 AM)Systemofchocolate schrieb: Halli hallo!
Es ist kompliziert.. Ich hoffe jemand hat eine Idee oder kann mir weiterhelfen.. 
Ich war die letzten 1,5 Jahre reisen und habe einen Kanadier kennengelernt. Plan war mit einem working holiday Visum dann nach kanada zu ihm zu gehen und zu schauen wie ich dann dort bleiben kann.
Durch COVID-19 musste ich aber erstmal nach Deutschland zurück. ?? 
Wir sind uns beide sehr sicher dass wir möchten, dass ich zu ihm ziehe... Das ist leider nicht nur durch das momentane Virus schwer, sondern auch durch die Regelungen des Landes.. 
Ich bin gelernte Gesundheits und Krankenpflegerin. Mein Englisch ist gut bis sehr gut würde ich behaupten... 
Habe mich ein bisschen belesen, als Krankenschwester auszuwandern, klang aber auch nicht wirklich vielversprechend... 
Habt ihr irgendwelche Tips, wisst ihr wer mit helfen kann und was ich machen könnte? ?

Liebe Grüße 
Sophia

Hallo Sophia,
Willkommen im Forum!  Clap
Es gibt einen relativ unkomplizierten Weg: wenn Ihr eine common-law partnership von mindestens einem Jahr (Zusammenleben, Nachweise einer eheähnlichen Gemeinschaft notwendig) nachweisen könnt, kann Dein Partner Dich über die spousal/common-law sponsorship für eine PR sponsern. Das ist leichter, als zu versuchen als Krankenschwester nach Kanada zu kommen. 
Also: WHV beantragen, ein Jahr mit ihm zusammenleben und dann eine Sponsorship beantragen. Achtung: da gibt es Fallstricke, deshalb macht den Sponsorship Antrag besser mit fachlicher Hilfe.



Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#3

Hallo Sophia,

aus Deutschland nach Kanada am Besten per Flugzeug oder Schiff, zu Fuss ist echt umstaendlich!
Sorry, konnt ich mir nicht verkneifen... Icon_redface

"Plan war mit einem working holiday Visum dann nach kanada zu ihm zu gehen und zu schauen wie ich dann dort bleiben kann.
Durch COVID-19 musste ich aber erstmal nach Deutschland zurück. ??"


Hast Du schon ein aktiviertes WHV? Das wird nicht so recht klar aus deinem Beitrag, finde ich.
Ist aber ungeheuer wichtig, denn wenn das der Fall ist wird aus Joe's Idee mit common law spousal sponsor ship wohl eher nix mehr.
Es ist ein Papierkrieg und es kommt manchmal sehr auf das Kleingedruckte an. Deshalb ist es ungeheuer wichtig, dass Du genau schilderst, was Du bisher unternommen hast.
Und natuerlich ist Heiraten auch immer noch eine Moeglichkeit.

Gruesse
Mattes
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#4

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28-04-2020, 09:44 AM von Joe.)

@Mattes: warum sollte aus der spousal/common-law partnership Idee nichts werden, wenn sie ihr WHV schon aktiviert hat?

Nach dem WHV kann sie immer noch YP (Young Professional) beantragen, das geht in der Regel sogar 2 Jahre. Genug Zeit, um eine eheähnliche Gemeinschaft zu probieren (und nachzuweisen).

Heiraten geht natürlich auch. Aber wenn zwei nach relativ kurzer Bekanntschaft heiraten, schaut IRCC gewöhnlich sehr genau hin, um zu prüfen ob es sich nicht um eine „marriage of convenience“ handelt, also um eine arrangierte Ehe zum Zweck der Erlangung der PR. 

Nicht zuletzt könnte sie sogar als Touristin (mit ggfs. Verlängerung) hier sein, um als common-law mit ihrem Partner zusammen zu leben. Dann kann sie hier in der Zeit nur nicht arbeiten.



Viele Grüße, Joe
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#5

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30-04-2020, 01:14 AM von EmJay.)

Hey Joe (und natuerlich auch Hallo Sophia)

klar spousal sponsorship geht eigentlich immer. Man muss halt nur irgendwo auf der Welt mindestens ein Jahr ehe-aehnlich zusammen leben.

Was ich meinte, aber nicht praezise genug formuliert habe: Es wird wahrscheinlich nix, wenn das WHV schon im Januar aktiviert wurde.
Selbst wenn Sophia unverzueglich wieder einreist, was derzeit nicht so einfach ist, wuerde es knapp mit dem einen Jahr.
Und ob sie eine extension von 180 Tagen als visitor erhielte ist ja auch nicht garantiert. Mir waer das zuviel "auf Kante genaeht"...

Dein Vorschlag mit dem YP erscheint mir sehr gut.
Vermutlich werden wir eine ordentliche Nachfrage an allen Berufen aus dem Gesundsheitswesen haben demnaechst. Kranken- und Altenpfleger sind wahrscheinlich die einzigen gesuchten Arbeitskraefte in den naechsten Monaten, leider.
Sophia, wenn Du jetzt in De all die erforderlichen Papiere  zusammensammelst, deine Ausbildung evaluieren laesst usw. usf. und dann Mitte/Ende Sommer wieder kommst, ich denke deine Chancen eine Stelle als Helferin aufzutun sind nicht schlecht. Aus solch einem Kontakt kann sich dann ja was entwickeln in Sachen Young Professional. Also sobald wie moeglich gleich den Antrag auf das naechste Visum einreichen.
Allerdings sei gesagt: Bis Du hier in Kanada "nurse" bist, ist es noch ein langer Weg. Ist halt ein sehr genau regulierter Beruf.

@ Joe: Wie lange dauert derzeit, in etwa, so ein YP-Antrag bis zur Bewilligung?
Nach dem WHV haette Sophia ja erstmal keine Arbeitserlaubniss mehr und man muss sich leisten koennen, die eventuelle Wartezeit zu ueberbruecken.

Gruesse
Mattes
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#6

Also, mal angenommen, Sophia hat ihr WHV noch nicht angetreten, dann kann sie herkommen, hier arbeiten/leben und zum Ende des WHV einen Antrag auf YP stellen. Die Bearbeitungszeiten für YP liegen derzeit bei etwa 3 Wochen, eher länger.

Wenn sie sich innerhalb der Gültigkeit ihres WHV IN Canada für ein anderes Programm bewirbt, kann sie solange hierbleiben, bis über den neuen Antrag entschieden ist. Nennt sich implied status, gilt allerdings nicht für YP (leider).



Viele Grüße, Joe
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#7

Hey Joe,

scheint ja ein wenig ein Zwiegespraech zu werden... Icon_rolleyes 
Waere halt schoen, wenn wir nicht von Annahmen ausgehen muessten, gelle?

"Wochen" Bearbeitungsdauer fuer YP klingt gut, ich hatte eher mit "Monaten" gerechnet.
Und das kann dann ja, je nach vorhandenen Mitteln, ziemlich lang werden...
Unter "implied status" habe ich 2008/09 nach meinem TWP einfach weiter gearbeitet bis die PR durch war. Etwas unentspannte Situation das, so ganz ohne ein Papier in der Hand... Icon_mrgreen "Implied status", soweit ich es verstanden habe, geht aber eben nicht fuer WHVler.
Will meinen, das man als visitor im Lande bleiben kann, so lange wie ein extend of stay bewilligt ist. Aber weiter Arbeiten ist nicht.

Als Krankenschwester koennte ja eventuell durchaus auch Express Entry in Frage kommen. Oder ein PNP, je nachdem wo es eigentlich hin gehen soll.
Na, mal sehen was Sophia so vermeldet.

Oh, und auf CBC News gab's gestern der Bericht ueber den 45-Jaehrigen, der binnen 24 (oder waren es 48?) Stunden einen Job hatte - in dem Altenheim,
wo seine Mom lebt. Er wollte halt naeher dran sein, trotz Kontaksperre... jetzt ist er mitten drin, Respekt!
Ich sage mal Pflegekraefte und Helfer werden gesucht. Da sollte man/frau als Krankenschwester easy was an Land ziehen koennen.

Gruesse
Mattes
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#8

Hi Mattes,

Ja, Zwiegespräch. Aber vielleicht kommt Sophia demnächst wieder zurück und liest es ja noch. Icon_mrgreen 

"Implied status" geht unter bestimmten Bedingungen auch für WHVler. Zum Beispiel, wenn sie sich dann auf ein study permit bewerben würde, um ihre Ausbildung/Anerkennung als Krankenschwester zu machen. Nur, wie Du richtig sagst, arbeiten ist in der Zeit nicht drin. Mein Gedanke dahinter war eher, dass das für das Zusammenleben mit ihrem Partner hilfreich sein könnte.
Es gäbe noch weitere Möglichkeiten, z.B. nach dem WHV sich auf ein open work permit unter Family Class zu bewerben, falls die Voraussetzungen passen. Aber das jetzt hier noch in aller Breite auszuführen, habe ich grad wenig Motivation.

Den CBC Bericht habe ich leider trotz Suche nicht gefunden. Wäre mal interessant gewesen.



Viele Grüße, Joe
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#9

Nun gibts für Firmen ein anderes Problem! 
Zu wenig Arbeiter! Was ist geschehen.... im Mindestlohn Sektor verdient man viel weniger als man zur Zeit
als Arbeitslosengeld bekommt. Ist jetzt über 2000 CAD vor Steuer.
Beispiel Mindestlohn NL liegt bei ca. 1760 CAD
Jetzt wird überlegt was man da machen kann. Tja alles nicht so einfach.
CBC Radio berichtet ab und an darüber. 

Dann noch mit dem COVID sonderKindergeld gehts einigen viel besser! Ich gönne es jedem von Herzen :))
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#10

(01-05-2020, 08:34 AM)Joe schrieb: Den CBC Bericht habe ich leider trotz Suche nicht gefunden. Wäre mal interessant gewesen.


Hi Joe,
https://www.cbc.ca/player/play/1731610179530
Ab ca. Min 33-34, war allerdings auch schon vom 29ten.
Ich komme mit dem Forumsdatum und der Echtzeit gerne mal durcheinander...

Eh Conestogo, doch es ist einfach:
Das part time work Unding reformieren und den Mindestlohn anheben. Oder gleich das bedingungslose Grundeinkommen einfuehren.
Dann koentte, in einer Zeit wie dieser, jeder auch zuhause bleiben, der nicht wirklich wichtig ist.
Ok, wer nen Zentner car payments oder credit card bills an den Hacken hat vielleicht nicht... oder ne Garage in Toronto gekauft...
Aber das wird noch ein langer Weg.

Derzeit gehen Altenpfleger zur Arbeit, obwohl sie mehr Kohle auf Tasche haetten, wuerden sie mal kurz rumhusten und CERB beantragen.
Diesen Leuten gebuehrt aber sowas von Respekt, finde ich.

Gruesse
Mattes
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#11

Danke Mattes. Hätte ja auch selber drauf kommen können, einen Tag eher zu suchen. War wohl schon zu spät.

Ich finde es gut, dass für viele versucht wird, die Folgen der Krise abzufedern. Allerdings wird das böse Erwachen wohl erst noch kommen; die Gelder fallen ja nicht einfach vom Himmel, sondern müssen erwirtschaftet werden. Die Neuverschuldung wird also drastisch steigen und ich wage mir gar nicht auszudenken, was in den kommenden Jahren veranstaltet wird, sollte sich eine solche Situation noch mal wiederholen.



Viele Grüße, Joe
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#12

Mattes wenn es nach mir ginge sollte man das part time work in eine Tonne hauen und ganz tief vergraben. 
Ontario war auf dem Weg den Mindestlohn auf 17 CAD hochzubringen. Ford hat das gestoppt, leider. Sonst wäre 
er dieses Jahr bei 16 CAD. (Ist immer noch bei 14 CAD)

Ich befürchte, hier sind soviele so hoch verschuldet, dass nix hilft. 

Nun im Gesundheitswesen arbeiten sowieso lauter sehr bemerkenswerte Menschen, was das Pflegepersonal leistet ist nur noch “breathtaking”.
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