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Corona und USA
#13

@Joe Du schreibst über Sachverhalte wo Du echt null Ahnung hast.
Das ist verdrehen der Tatsachen, Polemik und Verbreitung von Lügen.

Thema Toronto und Masken. Total falsch wie Du es Darstellst, schlicht gelogen. Wenn nicht
1. der GTA ist immer noch der hot spot.
2. es wurden von Anfang an von viele Masken getragen und Einweghandschuhe
3. Wann die Pandemie begann wussten viele nicht wie all das zu handhaben ist
4. das GTA war Monate lang leergefegt kein Verkehr, keine Menschen auf der Straße, selbst Parken konnte man wo man wollte, das ist nicht mehr. 
5. curb side pick up die Einzige Möglichkeit was zu bekommen. 
6. Wer war hysterisch nach dem Park Vorfall? Viele waren sauer aber nicht Hysterisch.
Oder warst Du hier? 

Jetzt geht alles zurück zu „normal“ aber eben mit Masken und Desinfektion. Und jeder hat Respekt
Vor dem Anderen. 
Straßenverkehr ist fast wieder so wie vor der Pandemie. Stop and go kurz vor Stau. 
Also Deine Logik rennt da voll gegen die Mauer.

Wie all deine Ausführungen leicht zu wiedergeben sind. Toronto war einfach ich lebe und arbeite hier.
Du sitzt Zuhause da redet es sich sehr einfach.

Ja auch Afrikanisches Leben Zählt, was bei deiner Darstellung deine Einstellung erkennen lässt und ja das gab dem Virus Aufwind.
Wenn die Zahlen in den USA falsch wären würde Trump es schon schaffen es ganz zu unterbinden die „linke“ Propaganda
Die meisten erschreckenden Zahlen kommen aus den Rep. Staaten dumm gelaufen. 
Diese müssen wieder alles Zurücknehmen die Rep. Staaten
Die USA hatte nicht so einen Übergreifenden Lock down wie z.B Canada. Das war eher nach Gutsherrn Art.
NY hatte Z.B. einen Solchen, andere Staaten nicht. 


Afrika und Indien als Beispiel bringen und dann da noch von Logik sprechen. 
Da bist Du sicher auch noch Experte. Nach 5 Jahren in Afrika leben sag ich dir einfach, als Afrikaner stirbt man einfach Egal an was. Das übersteigt Unsere Vorstellungen und sollte aus Respekt vor diesem Irrsinn Außen vor sein.
Wer kein Sauberes Trinkwasser und gutes Essen, hat viele andere Möglichkeiten Krank zu werden wie die vielen armen Inder. 
Meinst wirklich jemand kümmert sich dort um die unteren Kasten und berichtet auch noch darüber? 
Wer sagt Dir, dass sie dort nicht Massenhaft sterben?
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#14

@Joe
Ein Zitat von Deinem Blog! Das klingt da ganz anders wie hier :)) „Kanada hat gewählt“

Der bisherige, liberale, Minister hat in Bezug auf die Immigration einen guten Job gemacht. 

Dass die Liberalen jetzt an der Macht bleiben, bedeutet für uns also auch eine gewisse Kontinuität. Und man kann weiter in die Zukunft planen. Ein wichtiger Meilenstein ist, dass die bisherige Körperschaft ICCRC, welche für alle Belange der Immigration Consultants zuständig war, jetzt in ein College umgewandelt wird und dadurch wesentlich mehr eigenständige Befugnisse bei der Regulierung seiner Mitglieder, inklusive Ermittlungsmöglichkeiten gegen schwarze Schafe und Sanktionsmöglichkeiten hat. Das stärkt die Rolle der Immigration Consultants.
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#15

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06-07-2020, 08:14 AM von Joe.)

Conestogo, Dein Problem ist, dass Du nicht in der Lage bist eine sachliche Diskussion zu führen, mit Logik oder Fakten brauche ich offensichtlich auch nicht zu kommen. Statt mal auf meine Argumente einzugehen und zu recherchieren, was nicht ich, sondern offizielle Quellen aussagen, bezichtigst Du mich der Lüge, Polemik und Verdrehen von Tatsachen. Wundert mich aber bei Dir mittlerweile nicht mehr.

Schön, Du lebst in Toronto. Eine Stadt mit 6,196,731 Einwohnern. Und mit bisher insgesamt 14270 positiv bestätigten Fällen. Von denen 12360 wieder genesen sind. Und leider 1090 an/mit Corona gestorben. Macht momentan 820 infizierte Personen oder 0,013% der Gesamteinwohnerzahl von Toronto. Wenn Du es nicht glaubst, google einfach, aber hör endlich auf Unsinn zu erzählen. Toronto ist alles andere, aber kein Pandemie Hotspot. Mit einem Haufen Leuten, die den ganzen Unfug glauben und selbst noch im eigenen Auto mit einer Maske sitzen und auch noch stolz auf das "new normal" sind. Wegen 820 positiv getesteten Leuten, Tendenz fallend. 

Hab ich irgendwo behauptet, dass afrikanisches Leben nicht zählt?? Was verleitet Dich zu so einer Unterstellung, ist irgendwas im Kaffee gewesen? Ich habe lediglich angemerkt, dass es bei den Zuständen in Afrika und Indien völlig unlogisch ist, dass da offiziell so wenig Fälle existieren und das genau so verbreitet wird. Und ich war oft genug in Indien, um genau zu wissen, worüber ich rede. Wenn die Toten in Afrika und Indien also nicht gezählt werden, warum gibt es dann überhaupt offizielle Zahlen bei John Hopkins? Wieder völlig unlogisch, denn irgendetwas wird ja offensichtlich doch reported.

Und damit lasse ich es jetzt endgültig bewenden.

Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#16

(06-07-2020, 02:35 AM)Conestogo schrieb: @Joe
Ein Zitat von Deinem Blog! Das klingt da ganz anders wie hier :)) „Kanada hat gewählt“

Der bisherige, liberale, Minister hat in Bezug auf die Immigration einen guten Job gemacht. 

Dass die Liberalen jetzt an der Macht bleiben, bedeutet für uns also auch eine gewisse Kontinuität. Und man kann weiter in die Zukunft planen. Ein wichtiger Meilenstein ist, dass die bisherige Körperschaft ICCRC, welche für alle Belange der Immigration Consultants zuständig war, jetzt in ein College umgewandelt wird und dadurch wesentlich mehr eigenständige Befugnisse bei der Regulierung seiner Mitglieder, inklusive Ermittlungsmöglichkeiten gegen schwarze Schafe und Sanktionsmöglichkeiten hat. Das stärkt die Rolle der Immigration Consultants.

Und nun? Was willst Du mir jetzt damit sagen oder beweisen?
Kann man einen liberalen Minister nicht loben, wenn er einen guten Job macht? Das heißt noch lange nicht, dass ich mit allem, was die Liberalen machen, übereinstimmen muss. Und ich habe auch nicht vom Chef gesprochen, sondern vom Minister für Immigration. Zwei paar Schuhe, oder?

Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#17

Hallo Joe,

Du bist kein Handwerker, oder?
Wenn mein Azubi ein hoechst sicherheitsrelavantes Bauteil falsch einbaut, dann habe ich ein (voruebergehendes) Problem.
Denn als sein Ausbildender kontrolliere ich (logischerweise...) seine Arbeit auf Vollstaendigkeit und richtige Ausfuehrung.
Besonders sorgfaeltig natuerlich, wenn es um Dinge mit Gefahrenpotiental geht. Und selbstverstaendlich interessiert mich da auch seine Meinung. Wie sollte ich sonst herausfinden, warum er/sie es verkehrt gemacht hat? Die Muehe mache ich mir.

Zu Fakt 1:
Ich bin deinem Link gefolgt, habe aber nicht das ganze PDF durchgelesen. Sorry, aber ich habe maechtig viel zu tun derzeit.
Allerdings lese ich aus den in der Datei enthaltenen Tabellen das die Zahl der Erkrankungen (und damit auch der Todesfaelle) ruecklaeufig ist. Ende April (~KW 16) ca. 1000 Neuerkrankungen und ca. 150 Todesfaelle. Und die Risikobewertung seitens RKI liest sich auch recht eindeutig:
"Allgemein: Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist aktuell rückläufig. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch."
Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Ne...cationFile

Zu Fakt 2:
Ja, die Fallzahlen in Deutschland sinken, grossartig! Das sehe ich als Anzeichen dafuer, das all der Aufwand geholfen hat.
Aber deine Mathemathik verstehe ich nicht ganz. Bei einer Fehlerquote von 1.4% durch False Positives waeren es m.E. bei 2365 Faellen genau 37,142 Falschmeldungen. Denn die restlichen 317348 Tests wurden ja eh nicht als Infektionen registriert.

Zu Fakt 3:
Meine Schwiegerma lebt in GT und fuehlt sich in keinster Weise stigmatisiert. Und ich halte es fuer richtig, das im Fall Toennies eine worst case scenario Reaktion hingelegt wurde. Denn nur so kriegst Du es wirklich in oeffentliche Aufmerksamkeit. Und nebenbei, ja, es macht mich nicht gluecklich, wenn ich an moegliche Zoonosen aus der europaeischen Fleischindustrie denke...

Zu Fakt 3.1:
Ich glaube weder den russischen noch den chinesischen Zahlen bei Johns Hopkins. Da werden m.E. die Daten von der Regierung gewuerfelt. Dem afrikanischen Kontinent und dem indischen Subkontinent traue ich in keiner Weise zu solche Daten ueberhaupt sauber erfassen zu koennen. Da fehlt es an der noetigen Infrastruktur, da hat es neben Covid-19 und anderen Seuchen auch noch Buergerkriege und Hungersnoete.
Ich teile Conestogos Besorgnis ueber die Zustaende dort!

Zu Fakt 4:
Doch "Stay safe, stay home" ist immer noch richtig. Und ich fuerchte, es wird sich bemerkbar machen.
Aber vielleicht nur als Hintergrundrauschen in der Reopening Frenzy. Denn im Gegensatz zu Florida Beach oder London City waren die Demonstranten wenigstens einigermassen vorsichtig. Ich fange jetzt nicht mit Prozentrechnung an, bin mir aber sehr sicher: Weit weniger Protestierende waren gewalttaetig, als prozentual gesehen Covid-19 Erkrankte an der Krankheit versterben. Und dann duerfen wir gerne auch noch mal nachschauen, wer die Gewaltaeter waren...

Zu Fakt 5:
Im Zweifelsfall weil der komplette Westen, im Gegensatz zu Taiwan, Suedkorea, Singapur etc. gepennt hat!
In Suedostasien rennt man nicht mehr ohne Maske rum sobald der Erste gehustet hat, so scheint es mir.
Und natuerlich hilft die Maske nicht gegen jeden einzelnen Virus. Aber sie haelt jede von meinem Menge Rotz aus deiner Atemluft. Eben eine Frage der Hoeflichkeit. Ich pass auf dich auf, Du auf mich.
Abstand halten ist natuerlich noch viel besser. Aber nicht jeder wohnt in Manitoba...
In geschlossenen Raeumen, im oeffentlichen Nahverkehr, auch bei Menschenansammlungen im Freien sollten Masken Pflicht sein. Denn auf Dauer werden wir uns wieder naeher auf die Pelle ruecken muessen.

Fakt 6:
Sorry, aber ich habe weder 2009 noch jetzt irgendwas von Herrn Drosten gelesen und hatte nicht vor das jetzt zu tun.
Vorrangig interessiert mich seit 2007 doch das Leben in Kanada.

Wahre Fakten? Wahre Schluesse?
Was ist Wahrheit? 1+1=2? 
Sorry, meine Logik ist eine andere als deine.

Und der Gedanke, die "Kung-Fu Flu" haette jemand erfunden um Trump los zu werden, ahoemmm... beep!
Natuerlich habe ich als Kanadier schon ab und zu daran gedacht, dass in den USA demnaechst gewaehlt wird.
Sind halt unsere wichtigsten Nachbarn und in den letzten Jahren echt Schwierige.
Aber wem nuetzt es?
Ich halte die Wette weder Putin noch die Chinesen stecken diesmal dahinter. Denn die wuerden sich drueber freuen, wenn Trump noch weitere vier Jahre die USA beschaedigt und die Beziehungen der westlichen Nationen untereinander stoert.
Und es nuetzt den nunmehr ca. 130000 Toten Amerikanern auch nix. 4x soviele wie eine Grippesaison, ungefaehr.

USA - Trump / GB - Johnson / Brasil - Bolsenaro
Die Zahlen sprechen fuer sich und sie sprechen gegen eine Politik der Verharmlosung.

Gruesse
Mattes
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#18

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08-07-2020, 06:13 PM von Joe.)

Hi Mattes,
Ich denke, wir müssen einfach mal ein Bier zusammen trinken gehen.  
Und über was anderes als Covid reden. Da kommen wir halt nicht zusammen. Drinkingbeer

Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#19

Hey Joe,

gerne doch!  Drinkingbeer

"Da kommen wir halt nicht zusammen."  Derzeit ganz sicher nicht Joe.
Aber wenn ich erstmal geimpft bin und Du eine Maske traegst, dann koennen wir sogar anstossen. Nur vorm ersten Schluck natuerlich. Icon_angel

Gruesse
Mattes
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#20

(09-07-2020, 12:55 AM)EmJay schrieb: Hey Joe,

gerne doch!  Drinkingbeer

"Da kommen wir halt nicht zusammen."  Derzeit ganz sicher nicht Joe.
Aber wenn ich erstmal geimpft bin und Du eine Maske traegst, dann koennen wir sogar anstossen. Nur vorm ersten Schluck natuerlich. Icon_angel

Gruesse
Mattes

Na wenn du geimpft bist, dann brauchst du dir doch keine Sorgen mehr machen. Und Joe müsste ja keine Maske tragen, außer er hat Angst sich anzustecken.
Du wärst ja geschützt, somit könnt ihr nach jedem Schluck anstoßen  Partydance
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#21

(05-07-2020, 11:25 PM)Joe schrieb: Fakt 1. 
Seit der 15. KW 2020 wurde in D keine Influenza-Aktivität mehr beobachtet, seit der 16. KW 2020 gab es keine Nachweise von SARS-CoV-2 mehr. 
Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Ne...cationFile



Das stimmt so nicht Joe. Es wurden lediglich aus 145 LK keine Daten übermittelt. Die Datenübermittlung verzögert sich aber oft. Nirgends steht beim RKI, dass es keine Influenza-Aktivität mehr gibt.

(05-07-2020, 11:25 PM)Joe schrieb:  0,8%  positive Tests entsprechen wohl kaum der Definition einer Pandemie von nationaler Tragweite.

Stimmt so auch nicht:
Was ist eine Pandemie?
Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite Epidemie. Und das ist es ja wohl, oder Joe?
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Pandemie/FAQ18.html


(05-07-2020, 11:25 PM)Joe schrieb:  Die PCR-Tests sprechen auch auf diese Viren an und weisen somit positive Ergebnisse aus, auch wenn der Geteste nicht mit SARS-CoV-2 infiziert ist.



Nicht korrekt. Die mittlerweile genutzten PCR Test sind sensitiv auf Covid-19 und schließen zu 98%-99% einen Nachweis eines anderen Corona Virus aus.



(05-07-2020, 11:25 PM)Joe schrieb: Die behauptete Gefährlichkeit und rasante Verbreitung von SARS-CoV-2 muss zum logischen Schluss führen, dass gerade in diesen Ländern das Virus massiv grassieren müsste. Tut es aber nicht. Damit stimmt also eine der Grundvoraussetzungen nicht.




Nach m.E. eine falsche Schlußfolgerung. Die afrikanischen Länder oder Lateinamerika sind nicht in der Lage korrekte Zahlen zu melden. Mal abgesehen davon, dass die wenigsten Menschen dort überhaupt zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen, kann man auch nicht voraussetzen, dass dort getestet wird und die Ergebnisse gemeldet werden. Aus diesen Gegebenheiten auf einen nicht virulenten Virus zu schließen, halte ich für falsch.





(05-07-2020, 11:25 PM)Joe schrieb: Fakt 4.
"Stay safe, stay home". 
Das scheint nun aber ganz plötzlich nicht zu gelten, wenn es um plakative Demonstrationen für "Black Lives Matter", bei denen weltweit hunderttausende auf die Straßen gingen (und in Kanada, Mr. Sunnyboy ganz fotogen dabei!) oder die gewalttätigen Unruhen in USA geht.




Stimme ich dir zu. Dies betrifft auch Demonstrationen in Deutschland. Übrigens ist es auch nicht logisch, dass deutsche Medien melden in Tulsa sei aufgrund der Wahlveranstaltung von Trump die Infektionsrate gestiegen. Nichts dergleichen hört man von anderen Orten der Gewalttätigkeit. Gilt aber auch für Deutschland.

(05-07-2020, 11:25 PM)Joe schrieb: Offensichtlich machen sich aber viele nicht die Mühe, anhand der offiziellen und bestätigten Fakten zu Corona die richtigen Schlüsse zu ziehen.
 Ist man erkrankt, dann schützt die Maske das Gegenüber nicht, da sie nicht fein genug ist, um Viren herauszufiltern. Aus dem gleichen Grund schützt die Maske einen selbst ebenso nicht vor Erkrankung. Logischer Schluss: Entweder die Maske schützt, dann hätte sie zu Beginn getragen werden müssen. Da aber die Fallzahlen auch ohne Masken von ganz alleine gesunken sind, stimmt die öffentliche Behauptung über die Masken nicht. Siehe dazu auch die offiziellen Aussagen der WHO, von Dr. Drosten usw.


Nein, dass stimmt so nicht und hat Drosten so auch nie gesagt.
Community Masken also die reinen OP Masken bewirken bei einem Covid Erkrankten, das signifikant weniger Viren durch Atmung und Sprache in die Luft geraten. Die Community Masken sind also lediglich ein Schutz gegen die Verbreitung des Virus (siehe japanische Veröffentlichungen). Zum eigenen Schutz dienen FFP2 und FFP3 Masken, die Viren herausfiltern.

Zu Prof. Drosten (man bekommt in den Naturwissenschaften seine Promotion und Habilitation nicht hinterhergeschmissen. Auch wenn man unter Kollegen den Titel weglässt, denke ich, sollte man aus Respekt ihn außerhalb der wissenschaftlichen Community nennen).

Die Tatsache, dass Prof. Drosten sich mal geirrt hat, ist kein Argument, alle seine Aussagen anzuzweifeln. Ich bin ein bisschen vom Fach und obgleich ich kein Epidemiologe bin, machen rein wissenschaftlich seine Aussagen Sinn. Und ich denke, auch wenn er in der einen oder anderen Voraussage irrt, ist das kein Grund, Covid-19 Maßnahmen nicht durchzuführen.

Ich empfehle in diesem Zusammenhang einmal Berichte Erkrankter zu lesen. Ich persönlich möchte das nicht durchmachen. Es geht hier nicht darum, sich mal kurz 3 Wochen beatmen zu lassen und dann tanzrt man aus dem KH.

Covid-19 greift nach neuen Erkenntnissen eben nicht nur die Lungen, Darm etc an, sondern z.B. auch das periphere und zentrale Nervensystem. Patienten berichten neben der bekannten Atemnot noch Monate später auch über Halluzinationen und bei einigen Patienten kam es zu Psychosen, die mit Psychopharmaka behandelt werden müssen. Und bitte kommt jetzt nicht mit dem Argument , dies würde an den Medikamenten liegen.  Dies wird derzeit zwar nicht 100%ig ausgeschlossen aber als einzige Ursache als nicht wahrscheinlich eingeschätzt.
[-] Folgende(r) 1 Mitglied sagt Danke an Imoo für den Beitrag:
  • Conestogo
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#22

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10-07-2020, 06:20 PM von Joe.)

(10-07-2020, 10:26 AM)Imoo schrieb: Das stimmt so nicht Joe. Es wurden lediglich aus 145 LK keine Daten übermittelt. Die Datenübermittlung verzögert sich aber oft. Nirgends steht beim RKI, dass es keine Influenza-Aktivität mehr gibt.

Das steht wortwörtlich in dem von mir verlinkten Bericht des RKI. "Seit der 15. KW 2020 wurde in D keine Influenza-Aktivität mehr beobachtet, seit der 16. KW 2020 gab es keine Nachweise von SARS-CoV-2 mehr." Warum stimmt es also nicht?

(10-07-2020, 10:26 AM)Imoo schrieb: Stimmt so auch nicht:
Was ist eine Pandemie?
Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite Epidemie. Und das ist es ja wohl, oder Joe?
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Pandemie/FAQ18.html

Der Fokus lag auf den Zahlen. "Es wurden 320.001 Tests durchgeführt, von denen 2.653 positiv waren – der Anteil der positiv ausgefallenen Tests lag bei 0,8 %. 0,8% positive Tests entsprechen wohl kaum der Definition einer Pandemie von nationaler Tragweite."
Es stimmt, per Definition ist es eine Pandemie, weil es sich in der ganzen Welt ausbreitet. Aber die Zahlen von weltweit ca. 0,16% bisher insgesamt Infizierten (12 Mio. Infizierte bei einer Gesamtpopulation von 7.8 Mrd, momentan sind aber "nur" 4.9 Mio tatsächlich infiziert (0,06%), der Rest ist wieder gesund bzw. leider sind auch 500.00 gestorben, false-positive Infizierte und falsch deklarierte Covid-19-Todesursachen eingeschlossen) über einen Verlauf von 7 Monaten rechtfertigen meiner Meinung nach nicht die gegenwärtigen Zustände.

(10-07-2020, 10:26 AM)Imoo schrieb: Nicht korrekt. Die mittlerweile genutzten PCR Test sind sensitiv auf Covid-19 und schließen zu 98%-99% einen Nachweis eines anderen Corona Virus aus.

Das mag sein. Es gibt zum Thema Sensitivität und Sensibilität der PCR-Tests jedoch eine vielzahl an Aussagen anderer hochrangiger Mediziner, die das eben nicht bestätigen. Zudem kann man hier nachlesen, wie viele Tests es mittlerweile gibt und wie deren Daten sind. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass gerade der zuverlässigste Test genutzt wird?
Wenn es so wäre, dass in D die genutzten PCR Tests zu 98%-99% einen Nachweis eines anderen Corona Virus ausschließen, warum wurden im Fall Tönnies die kostenlos angebotenen Nachprüfungen der Tönnies-Mitarbeiter durch die PCR Tests von "Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V." abgelehnt? Man hätte dann ja eine deutliche Bestätigung bekommen, dass das keine false-positiven Tests waren.

(10-07-2020, 10:26 AM)Imoo schrieb: Nach m.E. eine falsche Schlußfolgerung. Die afrikanischen Länder oder Lateinamerika sind nicht in der Lage korrekte Zahlen zu melden. Mal abgesehen davon, dass die wenigsten Menschen dort überhaupt zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen, kann man auch nicht voraussetzen, dass dort getestet wird und die Ergebnisse gemeldet werden. Aus diesen Gegebenheiten auf einen nicht virulenten Virus zu schließen, halte ich für falsch.

Das ist unlogisch. Es wird ganz offensichtlich getestet und es werden auch ganz offensichtlich Meldungen abgegeben, ansonsten wären die Daten auf der John Hopkins Webseite ja nicht verfügbar. Ich stimme Dir zu, dass es eine hohe Dunkelziffer geben wird, besonders für afrikanische Länder. Aber warum beispielsweise Indien "nur" ca. 800.000 Fälle bei einer Gesamtpopulation von 1,38 Mrd. hat, läßt sich mit "sind nicht in der Lage korrekte Zahlen zu übermitteln" nicht vernünftig erklären. Die breite Mittelschicht in Indien hat sehr wohl Zugang zu guter medizinischer Versorgung, dass es dort nur die Ärmsten treffen sollte, ist unwahrscheinlich.


(10-07-2020, 10:26 AM)Imoo schrieb: Nein, dass stimmt so nicht und hat Drosten so auch nie gesagt.

Das hat Herr Drosten sehr wohl so gesagt.
"… damit (die Maske) hält man das nicht auf. Wir können nochmal separat drüber reden – Aber die technischen Daten dazu sind nicht gut für das Aufhalten mit der Maske."
Original hier.

Und die WHO hat dies genauso gesagt: "However, there is currently no evidence that wearing a mask (whether medical or other types) by healthy persons in the wider community setting, including universal community masking, can prevent them from infection with respiratory viruses, including COVID-19".

Das war am 6. April, als die Verbreitung des Virus bereits intensiv zugenommen hatte. Warum sollten Masken also jetzt plötzlich schützen? Was hat sich verändert? Sind die Masken besser geworden? Nein.

(10-07-2020, 10:26 AM)Imoo schrieb: Zu Prof. Drosten (man bekommt in den Naturwissenschaften seine Promotion und Habilitation nicht hinterhergeschmissen. Auch wenn man unter Kollegen den Titel weglässt, denke ich, sollte man aus Respekt ihn außerhalb der wissenschaftlichen Community nennen).

Na ja, seine Doktorarbeit sucht man im Moment ja vergebens, in der Nationalbibliothek, wo sie eigentlich verfügbar sein müsste wie jede andere Doktorarbeit auch, ist sie jedenfalls nicht zu finden... :)
Bezüglich Titel: im Stau und vor Gott sind alle Menschen gleich. Macht der Titel aus einem Menschen eine andere Person?

(10-07-2020, 10:26 AM)Imoo schrieb: Die Tatsache, dass Prof. Drosten sich mal geirrt hat, ist kein Argument, alle seine Aussagen anzuzweifeln. Ich bin ein bisschen vom Fach und obgleich ich kein Epidemiologe bin, machen rein wissenschaftlich seine Aussagen Sinn. Und ich denke, auch wenn er in der einen oder anderen Voraussage irrt, ist das kein Grund, Covid-19 Maßnahmen nicht durchzuführen.

Das sehe ich anders. Es besteht ein Unterschied zwischen einem "normalen" Arzt und einem hochrangigen Mediziner, der sich "mal irrt" und auf dessen Rat hin eine ganze Reihe von eklatanten Einschnitten in das soziale und ökonomische Gefüge eines Staates vorgenommen wurden. Wenn seine Aussagen aus wissenschaftlicher Sicht Sinn machen, warum gibt es dann so viele gestandene Wissenschaftler, die eben diesen Aussagen vehement widersprechen?
Und mal aus der Wirtschaft gesprochen: ein Manager, der eine solch desaströs falsche Einschätzung zu einem Fachthema abgegeben hätte wie seinerzeit Herr Drosten zur Schweinegrippe, wäre längste Zeit Manager gewesen. Ich bin überhaupt nicht dagegen, dass man Vorsichtsmaßnahmen ergreift. Das macht nicht nur bei Covid-19 Sinn, aber was hier passiert, geht weit über Vorsichtsmaßnahmen hinaus.

(10-07-2020, 10:26 AM)Imoo schrieb: Ich empfehle in diesem Zusammenhang einmal Berichte Erkrankter zu lesen. Ich persönlich möchte das nicht durchmachen. Es geht hier nicht darum, sich mal kurz 3 Wochen beatmen zu lassen und dann tanzrt man aus dem KH. Covid-19 greift nach neuen Erkenntnissen eben nicht nur die Lungen, Darm etc an, sondern z.B. auch das periphere und zentrale Nervensystem. Patienten berichten neben der bekannten Atemnot noch Monate später auch über Halluzinationen und bei einigen Patienten kam es zu Psychosen, die mit Psychopharmaka behandelt werden müssen. Und bitte kommt jetzt nicht mit dem Argument, dies würde an den Medikamenten liegen.  Dies wird derzeit zwar nicht 100%ig ausgeschlossen aber als einzige Ursache als nicht wahrscheinlich eingeschätzt.

Ja, das hört sich nicht gut an. Und natürlich wünscht man niemandem solche Erfahrungen. Aber, um mal die Relation herzustellen: wieviel Prozent der an Covid-19 Erkrankten merken noch nicht einmal (oder nur sehr geringfügig), dass sie erkrankt sind oder haben einen milden Verlauf? Ich glaube, das lag bei 99% aller Infizierten.
Die Berichte sind nicht schön, richtig. Aber auf dieser Grundlage eine Verallgemeinerung herzustellen, halte ich für zumindest fahrlässig, wenn nicht sogar gezielt aufgebauscht. Und da haben wir noch nicht über die Erkenntnisse geredet, dass eine ganze Menge der Leute noch leben würden, wenn man sie nicht (falsch) beatmet hätte.

Viele Grüße, Joe
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#23

Sag mal Joe worum geht es hier eigentlich oder besser ausgedrückt "worum geht es dir eigentlich"? Welche Grundeinstellung vertrittst du und was möchtest du beweisen?
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#24

(10-07-2020, 06:45 PM)Imoo schrieb: Sag mal Joe worum geht es hier eigentlich oder besser ausgedrückt "worum geht es dir eigentlich"? Welche Grundeinstellung vertrittst du und was möchtest du beweisen?

Gute Frage. Was meine Meinung zu dem Thema ist, sollte mittlerweile klar sein. Wie stehst Du denn zu den vielen Widersprüchen und offensichtlichen Ungereimtheiten, die sich aus offizieller Berichterstattung und der Realität ergeben?

Viele Grüße, Joe
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