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Beibehaltungsgenehmigung Erfahrungen tips
#1

Hi.

Ganz kurz zu mir. Ich lebe jetzt mittlerweile lang genug in Kanada um die kanadische Staatsbuergerschaft zu erwerben.
Daher hab ich als naechsten Schritt die Beibehaltungsgenehmigung bereits abgeschickt. In dem Antwortschreiben scheinen die Gruende fuer den Behalt der deutschen Staatsbuergerschaft auch genug zu sein.
Allerdings wurde ich darauf hingewiesen, wenn ich nicht mit einer eindeutigen Begruendung komme, warum ich die kanadische Staatsbuergerschaft benoetige, dann wird mein Antrag abgelehnt.

Als Hauptgrund hab ich die Arbeit angegeben und das Kanada eine der wichtigsten Standorte fuer meinen Beruf sei, was natuerlich auch so ist.
Nun fehlt es wahrscheinlich an der Begruendung, warum eine Staatsbuergerschaft,  wenn man PR hat und auch damit einen job bekommen kann.

Weiss jemand ob es einer kanadischen Firma zum Vorteil ist wenn man die kanadische Staatsbuergerschaft anstelle PR hat? Kann die Firma dadurch an irgendwas profitieren?
Oder hat jemand eine andere Idee oder Erfahrung damit, was gute Gruende waeren um die Beibehaltungsgenehmigung genehmigt zu bekommen?


Generell ist das schon traurig wie schwer es einem Deutschland macht, zumal das ja auch noch nach ermessen geregelt ist. Mit anderen Worten, eine Buerotante in Deutschland kann mir mein zukuenftiges Leben versauen, an dem ich so hart gearbeitet habe, und ich denke jeder weiss wovon ich spreche, auszuwandern, sich in ein fremdes Land zu integrieren ist weissgott nicht einfach.
Wenn es nicht in Ihrem ermessen ist , war es das dann fuer mich. Dabei weiss ich nicht einmal was fuer einen Nachteil oder Probleme es Deutschland bringen wuerde, wenn ich die kanadische Staatsbuergerschaft annehme und somit zwei Staatsbuergerschaften habe. Oder weiss da jemand mehr darueber.

Schonmal vielen Dank fuer jegliche Hilfe :)
Bert
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#2

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06-11-2020, 12:55 AM von EmJay. Bearbeitungsgrund: Rechtschreipunk )

Moin Bert,

ich weiss ein Wenig darueber und ich versuch mal zu helfen.
(04-11-2020, 07:00 AM)bert schrieb: Mit anderen Worten, eine Buerotante in Deutschland kann mir mein zukuenftiges Leben versauen, an dem ich so hart gearbeitet habe,
Mit der Attituede kommst Du nicht viel weiter und die "Buerotante" koennte genau so gut ein "Onkel" sein.
Die alte Geschichte mit dem Wald und wie man hineinruft... Icon_e_wink
Ausserdem ist es schwer fuer mich zu verstehen, warum dein Leben versaut waere, wenn Du "Nur"-Kanadier waerst. Oder PR bliebest, das tut ja auch nicht weh.

(04-11-2020, 07:00 AM)bert schrieb: Als Hauptgrund hab ich die Arbeit angegeben und das Kanada eine der wichtigsten Standorte fuer meinen Beruf sei, was natuerlich auch so ist.
Nun fehlt es wahrscheinlich an der Begruendung, warum eine Staatsbuergerschaft,  wenn man PR hat und auch damit einen job bekommen kann.
Genau richtig und ohne zu wissen, was dein Beruf ist, ist es schwer da eine moegliche Begruendung zu finden.

(04-11-2020, 07:00 AM)bert schrieb: Weiss jemand ob es einer kanadischen Firma zum Vorteil ist wenn man die kanadische Staatsbuergerschaft anstelle PR hat? Kann die Firma dadurch an irgendwas profitieren?
Oder hat jemand eine andere Idee oder Erfahrung damit, was gute Gruende waeren um die Beibehaltungsgenehmigung genehmigt zu bekommen?
Selbst wenn eine kanadische Firma Vorteile haette einen Citizen einzustellen, was sie nicht hat - ich denke der Bundesrepublik Deutschland waere das ziemlich egal. Interessant wird es wenn dich eine kanadische Firma (oder Behoerde) nicht einstellen kann, ohne dass Du Staatsbuerger bist! Solch eine Situation, ordentlich dokumentiert (Stellenausschreibung, passende Qualifikation, evtl. abgelehnte Bewerbung) scheint mir der erfolgversprechendste Ansatz. Haeufig geht es dabei um "sicherheitsrelevante" Taetigkeiten. Das kann auch Hausmeister auf einer CFB sein... Icon_e_wink

(04-11-2020, 07:00 AM)bert schrieb: Wenn es nicht in Ihrem ermessen ist , war es das dann fuer mich. Dabei weiss ich nicht einmal was fuer einen Nachteil oder Probleme es Deutschland bringen wuerde, wenn ich die kanadische Staatsbuergerschaft annehme und somit zwei Staatsbuergerschaften habe.
Nun ja, das ist auch nur ein Verwaltungsakt und Du koenntest ja dagegen Widerspruch einlegen. Ermessensspielraum haben heisst nicht, deshalb willkuerlich entscheiden zu koennen.

Ein gewisser "Nachteil fuer Deutschland":
Als Doppelstaatsbuerger kannst Du jederzeit recht einfach wieder zurueck ins deutsche Sozial- und Krankenversicherungsystem.
Auch nach Jahrzehnten ohne Beitragsleistung. Ich denke zwar, dass soetwas eher nicht so haeufig passiert, aber es kommt vor.

Was zaehlt ist m.E. eine ebenso plausible, wie persoenliche Erklaerung der Umstaende. Wenn deine Bindung an Deutschland schonmal "in trockenen Tuechern" ist, ist das gut. Jetzt noch verpasste Berufschancen und moeglichen Verlust der PR (PR-Obligations) glaubhaft nachweisen, dann wird das schon.
Ich wuerde mich fern halten von allem was als Quasi-Vordruck im Internet kursiert, denn das haben die Leute vom Amt schon x-mal gelesen!
Nach der Devise hat es jedenfalls bei uns noch vor einigen Jahren reibungslos funktioniert.

Gruesse
Mattes
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