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Ausloten ob eine Auswanderung funktionieren würde !
#1

Hallo Com,

ich würde gern mal ein wenig nachfragen was ihr zur Ausgangssituation meint, ob es sich überhaupt lohnen würde, tiefer und vor allem mehr Zeit und auch Geld in das Thema auswandern nach Kanada zu investieren.

Wir spielen mit dem Gedanken nach Kanada aus zu wandern. Nun stellt sich die Frage, ob sich das für uns überhaupt lohnt, bzw. wie unsere Chancen dazu stehen.

Ich 35, CNC Dreher, seit über 16 Jahren Erfahrung, Maschinen rüsten, Maschinen in Betrieb nehmen, Programme schreiben, QS, Aushilfen einweisen, Lehrlinge ausbilden. Englischkenntnisse würde ich sagen Mittelmäßig.

Meine Frau 34, Fleischereifachverkäuferin, ähnlich lange Berufserfahrung, war auch schon Filialleitung, bis sie das erste mal schwanger wurde. Hat diverse nachweisbare Vor und Weiterbildungen absolviert.

Wahrscheinlich würde meine Mutter mitkommen, da sie Rentnerin ist, ist ihr Einkommen schon mal gesichert.

Dann noch unsere beiden Kids 4 und 6. Wenn dann wäre es jetzt sinnvoll, bevor sie noch viel älter werden, grad wegen dem integrieren in die neue Umgebung und das sie schnell Anschluss finden.

Momentan haben wir ein Haus, das wir dann verkaufen könnten, somit hätte man dann etwas Startkapital.

Wir würden dann auch lieber gern im ruhigen leben, also eher auf dem Land. Da wird es aber dann wahrscheinlich wieder schwieriger mit den Jobs, vllt für meine Frau weniger, Lebensmittelläden gibt es überall. Metallindustrie wahrscheinlich nicht.
Gäbe es vllt auch einen Quereinstieg in eine völlig andere Richtung ?

Wie würde das bei der ersten Bewertung ausschauen, sind solche Fachkräfte gesucht, oder ist dort eher nicht so die Nachfrage ?

Wie gehen die Leute allgemein mit deutschen Einwanderern um, positiv, negativ. Wie leicht oder schwer hat man es, sich dort zu integrieren, angenommen zu werden und Leute bzw. Freunde kennen zu lernen. Hatte neulich ne Doku gesehen, z.b. 2 Familien mit Kindern, die meinten die seien nach über 6 Jahren war es glaub immer noch nicht angekommen. In der Schule wurden die Kids nicht mit offenen Armen empfangen und das zog sich durch einige Schuljahre. Die andere Familie fühlte sich auch nicht sonderlich wohl. Sind die Kanadier allgemein so, oder lag das dann eher an den Familien ? Es gibt ja immer zwei Seiten.

Ich habe auch schon überlegt, mal mit so einer Agentur in Kontakt zu treten, die Verlangen ja für die Erstberatung erst mal Geld, die eine z.b. so um die 250 €, die sagen dann ob es sinn macht oder nicht. Wenn ja wird ein Festbetrag ausgerechnet. Ist es sinnvoll so eine Agentur zu nutzen, oder sollte man da sehr vorsichtig sein ? Klingt natürlich immer nicht schlecht, bei was sie einem so alles helfen wollen. 

Naja das wären jetzt mal ein paar Infos. Ich hoffe die reichen für eine erste Analyse aus :-)

Würde mich freuen, über ein paar Meinungen. Ob es Sinn macht, oder man das Thema eher an den Nagel hängen kann.

Grüße,
Redhat
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#2

Erst mal herzliches Willkommen.

Richtig, irgend wo im Nirgendwo ist es als CNC Dreher eher schwer wa zu finden.
Du brauchst die Industrie und ich sag mal platt die brauchen Dich hier !
Wenn Deine Frau Engisch spricht landet sie Heute und findet Morgen Arbeit  (Rede jetzt von Toronto und Ontario)

Also mit Euren Berufen, Alter und  auch noch junge Kinder :))) sehe ich kein Problem nach Canada auszuwandern.
Weiss nicht wie hoch genau das Einkommen in der Industrie ist.
Auf dem Bau (meine Sparte) verdiene ich ca. das 2.5 fache in Canada (Netto)

Und wenn man hier nicht Ankommt, liegt es an einem selbst, nicht an Canada und den Canadiern.
Und die TV "Auswanderungs" Geschichten haben wirklich nichst mit der Wirklichkeit zutun. 

Von den Argenturen halte ich nichts. Fliegt erst mal rueber und schaut euch Canada an.
Nicht wo man Urlaub macht sondern, wo man mit seinem Beruf Arbeit finden koennte.

Hier kannst schon mal nachsehen: https://www.jobbank.gc.ca/home
Gib einfach CNC ein dann hast schon eine kleine Uebersicht. Die meissten Jobs sind in Quebec und Ontario
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#3

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16-07-2019, 06:37 PM von redhat.)

Danke fürs Willkommen heißen und Danke für deine Antwort.

Ok, wenn das alles kein Sarkasmus war, klingt das doch schon mal nicht schlecht. Indem Fall sind dann wohl in diesen Berufen, Fachkräfte gesucht.

Zitat:Auf dem Bau (meine Sparte) verdiene ich ca. das 2.5 fache in Canada (Netto)

Mehr als in DE meinst du ?

Zitat:Wenn Deine Frau Engisch spricht landet sie Heute und findet Morgen Arbeit 

Dann sollte sie vllt hier erst mal noch nen Grundkurs machen, ist halt Schulenglisch, wie gut sie das noch kann muss ich mal fragen. Ich könnte vllt auch noch mal einen Fortgeschrittenenkurs besuchen. Ich versteh nicht jedes Wort, aber verstehe dann beim hören/lesen schon was gemeint ist.

Zitat:Und wenn man hier nicht Ankommt, liegt es an einem selbst, nicht an Canada und den Canadiern.

Bekannte von uns war schon zwei mal dort, zwar Urlaub machen, aber sie meinte die Leute sind sehr offen, freundlich, wissen was sich gehört, haben Anstand, sind lockerer drauf wie die meisten hier.

Zitat: (Rede jetzt von Toronto und Ontario)

Denke mal wenn man dann im Umland wohnt und nicht direkt in der City, gibt es auch schöne Flecken und viel Natur. Canada wird bestimmt nicht so vollgebaut und übersiedelt sein wie hier, wo es alle paar km ein Dorf oder eine Stadt gibt.

Die Kids können zwar kein Englisch, aber das sollte schnell geschehen in der Schule denke ich, da tun sich die kleinen immer leichter wie die alten :-) Wann geht da die Schule los ? Wie lange bleiben die im Kindergarten, wenn's sowas gibt ?

Naja, ich weiß nicht ob ich mir das komplett alleine und ohne Hilfe zu traue, wenn man wirklich diesen Schritt machen sollte. Wie kommt man in Kontakt mit den Behörden, wie weiß man was man hier alles braucht, was die von einem brauchen. Habe dort drüben leider keinen den ich kenne, der mir da mit unter die Arme greifen könnte.

Arbeitszeit, Urlaubstage ? Glaub Weihnacht's und Urlaubsgeld gibt's nicht, oder selten ? Kündigung ist glaub auch leichter in Canada, wie bei uns für den Arbeitgeber ? Werden Überstunden ausgezahlt ?

Wie sieht es mit unseren Ausbildungen aus, wird das so anerkannt ?

Gibt es ne Seite wo man aktuelle, Kosten, Nebenkosten, Steuern, Abgaben usw. einsehen kann ? Wie sieht es aus mit Kranken, Arbeits und Rentenversicherung aus ? Bekommt man das als Einwanderer ? Oder wird man nach X Jahren gleich behandelt wie ein Canadier selber ? 

Grüße,
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#4

Hallo redhat,
Willkommen auch von mir. Diese Fragestellungen werden einige von uns nur zu gut kennen, ich kann sie absolut nachvollziehen. Ging uns ähnlich. Genau aus diesem Grund gibt es das Forum hier, weil ich nirgendwo Antworten auf meine Fragen gefunden hatte.

(16-07-2019, 05:53 PM)redhat schrieb: Danke fürs Willkommen heißen und Danke für deine Antwort.

Ok, wenn das alles kein Sarkasmus war, klingt das doch schon mal nicht schlecht. Indem Fall sind dann wohl in diesen Berufen, Fachkräfte gesucht.


Mehr als in DE meinst du ?

Ja, damit ist gemeint, dass er auf dem Bau mehr als in D verdient. So, wie ich Conestogo bisher kennengelernt habe, ist er aber auch ein extrem fleißiger und genauer Kollege. Dem würde ich ohne mit der Wimper zu zucken meinen Hausbau anvertrauen. Er lebt nur leider in der falschen Provinz.  Icon_mrgreen

(16-07-2019, 05:53 PM)redhat schrieb: Dann sollte sie vllt hier erst mal noch nen Grundkurs machen, ist halt Schulenglisch, wie gut sie das noch kann muss ich mal fragen. Ich könnte vllt auch noch mal einen Fortgeschrittenenkurs besuchen. Ich versteh nicht jedes Wort, aber verstehe dann beim hören/lesen schon was gemeint ist.

Englisch müsst Ihr beide lernen, ohne geht es hier sowieso nicht. Dann kommt es darauf an, wie Ihr auswandern wollt: zuerst mit einem work permit oder gleich den PR Antrag stellen. Für den PR Antrag muss man zwingend ein bestimmtes Level im Englischen durch einen Test nachweisen.

(16-07-2019, 05:53 PM)redhat schrieb: Bekannte von uns war schon zwei mal dort, zwar Urlaub machen, aber sie meinte die Leute sind sehr offen, freundlich, wissen was sich gehört, haben Anstand, sind lockerer drauf wie die meisten hier.

Eure Bekannten haben recht. Die Kanadier sind so, wie Du schreibst, Ausnahmen bestätigen die Regel. Wir haben auch schon jemanden erlebt, der am Strand mit einem Boot angefahren kam, heraus sprang und dann völlig ungeniert in Sichtweite vor allen Leuten und Kindern an die Büsche uriniert hat. Vielleicht war der etwas zu locker drauf.


(16-07-2019, 05:53 PM)redhat schrieb: Denke mal wenn man dann im Umland wohnt und nicht direkt in der City, gibt es auch schöne Flecken und viel Natur. Canada wird bestimmt nicht so vollgebaut und übersiedelt sein wie hier, wo es alle paar km ein Dorf oder eine Stadt gibt.

Es gibt überall schöne Flecken, auf dem Land ist es billiger als in der Stadt, zwischen den Ortschaften ist Platz. In den Städten aber ist es zum Teil furchtbar überbesiedelt, weil die Canadier die dumme(?) Angewohnheit haben, auf ein Stück acreage so viele Parzellen wie möglich zu quetschen und dann auch noch riesengroße Häuser auf die kleinen Grundstücke zu pappen. Das kommt daher, dass man für Häuser Steuern zahlt, die zum großen Teil die öffentlichen Ausgaben finanzieren und die Kommunen ein reges Interesse daran haben, so viel wie möglich steuerpflichtige Grundstücke mit Häusern (= mehr Steuereinnahmen) in ihren Ortschaften zu haben. Das führt zu dem unschönen Phänomen, dass man seinem Nachbarn in manchen Stadtteilen die Hand aus dem Fenster reichen kann und die Gegenden extrem vollgebaut sind. Hier heißen diese Bereichen "Chicken boxes". Wer es sich leisten kann, kauft sich etwas mehr acreage für teureres Geld, hat aber dann auch seine Ruhe.

(16-07-2019, 05:53 PM)redhat schrieb: Die Kids können zwar kein Englisch, aber das sollte schnell geschehen in der Schule denke ich, da tun sich die kleinen immer leichter wie die alten :-) Wann geht da die Schule los ? Wie lange bleiben die im Kindergarten, wenn's sowas gibt ?

Keine Angst. Eure Kinder werden nach einem dreiviertel Jahr Mühe haben sich richtig in Deutsch auszudrücken. Die lernen das im Vorbeigehen. Die Schule geht mit 6 Jahren los, davor kommt die Preschool/Kindergarten. Kindergarten im deutschen Sinne heißt hier Daycare und kostet in der Regel richtig viel Geld. Kindergarten im kanadischen Sinne ist Vorschule, die besuchen die Kleinen ab 5 Jahren, mit Ausnahme von Quebec, Nova Scotia, Ontario und NW Territories, da geht es schon ab 4 Jahren los.

(16-07-2019, 05:53 PM)redhat schrieb: Naja, ich weiß nicht ob ich mir das komplett alleine und ohne Hilfe zu traue, wenn man wirklich diesen Schritt machen sollte. Wie kommt man in Kontakt mit den Behörden, wie weiß man was man hier alles braucht, was die von einem brauchen. Habe dort drüben leider keinen den ich kenne, der mir da mit unter die Arme greifen könnte.

Man kann einiges falsch machen, aber es ist nicht unlösbar. Wenn Du noch ein knappes Jahr Zeit hast, dann habe ich meine Lizenz/Registrierung als Immigration Consultant in der Tasche und könnte Dich offiziell beraten.  Whistle
Bis dahin hast Du dieses Forum hier oder Du suchst Dir einen Immigration Consultant / Lawyer / Agency, der/die Dir vertrauenswürdig erscheint.


(16-07-2019, 05:53 PM)redhat schrieb: Arbeitszeit, Urlaubstage ? Glaub Weihnacht's und Urlaubsgeld gibt's nicht, oder selten ? Kündigung ist glaub auch leichter in Canada, wie bei uns für den Arbeitgeber ? Werden Überstunden ausgezahlt ?

Arbeitszeit: ca. 38-40h/Woche, Überstunden häufig, werden i.d.R. aber bezahlt. Kündigung: von heute auf morgen. Krankheit: wird normalerweise nicht nezahlt. Das heißt, krank zu Hause = kein Verdienst für die Zeit. Urlaub: einen ersten Urlaubsanspruch auf 10 Tage bezahlten Urlaub erwirbt man nach einem Jahr Arbeit. Vorher ist es schwierig, Urlaub zu bekommen. Später wird es mehr Urlaub pro Jahr, abhängig von Arbeitgeber und Position, in der man arbeitet. Da die Arbeitsweise im Vergleich zu D hier aber wesentlich geruhsamer ist (soweit ich das beurteilen kann), kommt man mit den 10 Urlaubstagen gut hin. Außerdem gibt es immer wieder lange Wochenenden an statutory holidays, die nutzen viele Kanadier für Kurzurlaube.

(16-07-2019, 05:53 PM)redhat schrieb: Wie sieht es mit unseren Ausbildungen aus, wird das so anerkannt ?

Ihr solltet Euch rechtzeitig alle Arbeitsunterlagen (Ausbildungszeugnisse, - abschlüsse, Arbeitszeugnisse, Zusatzqualifikationen etc.) übersetzen und von einem anerkannten Institut (zum Beispiel World Education Service (WES) evaluieren lassen. Im Bewerbungsprozess wird alles anerkannt, hier vor Ort fängt man i.d.R. ohne kanadische Arbeitserfahrung noch mal von weiter unten an. Kann sich aber sehr schnell hocharbeiten. Ich habe in vielen Offices Deutsche in Schlüsselpositionen getroffen...warum wohl? ;)

(16-07-2019, 05:53 PM)redhat schrieb: Gibt es ne Seite wo man aktuelle, Kosten, Nebenkosten, Steuern, Abgaben usw. einsehen kann ? Wie sieht es aus mit Kranken, Arbeits und Rentenversicherung aus ? Bekommt man das als Einwanderer ? Oder wird man nach X Jahren gleich behandelt wie ein Canadier selber ? 

Die gibt es für jede Provinz, zuviel, um sie hier alle aufzulisten.
Kranken-, Arbeits- und Rentenversicherung funktionieren ähnlich wie in D, die Rentenversicherung ist etwas anders aufgebaut. Auch dazu gibt es online umfangreiche Ressourcen. Wenn Du als Einwanderer einen Job hast, bist Du sofort im System drin, bedeutet, Du zahlst ein. Krankenversicherung in manchen Provinzen erst nach 3 Monaten Wartezeit. Überbrückt man mit einer Auslandskrankenversicherung. Kanada ist Einwanderungsland und es gibt eine dedizierte Infrastruktur für Einwanderer. In jeder Provinz unterhält die Einwanderungsbehörde Servicezentren für Neuankömmlinge, da wird einem geholfen. Man wird als Einwanderer nicht anders behandelt als ein Kanadier - Steuern, Gebühren, Abgaben, alles dasselbe. Nur wählen darfst Du als Permanent Resident nicht.

Bei Interesse schau Dir mal meine Webseite an (einfach unter dem Beitrag hier auf die kleine Weltkugel klicken), da kommst Du auf den Blog und in der Navigation sind dann weitere Themen rund um's Auswandern. Vielleicht hilft Dir das ja auch schon etwas weiter.


VG, Joe



Viele Grüße, Joe
Blog zu unserer Auswanderung unter "Homepage".
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#5

Joe danke fuer die Blumen! Aber das mit dem mehr verdienen auf dem Bau hat nichts mit meinen "Leisutungen" zutun.
Das ist einfach so. Bau ist gut bezahlt hier.

Und in einem Punkt muss ich Deinen Beitrag leider berichtigen. Es geht auch ohne Englisch. Grummel...
Du musst nur aus Suedamerika, Portugal oder Polen sein...... Da hast dann Glueck wenn der Vorarbeiter bischen Englisch kann.
(Im GTA ) Frage: ist das in Vancouver auch so?

Aber ansonsten alles auf den Punkt gebracht, danke Joe!!!
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#6

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27-07-2019, 05:33 AM von Joe.)

(27-07-2019, 12:53 AM)Conestogo schrieb: Joe danke fuer die Blumen! Aber das mit dem mehr verdienen auf dem Bau hat nichts mit meinen "Leisutungen" zutun.
Das ist einfach so. Bau ist gut bezahlt hier.

Und in einem Punkt muss ich Deinen Beitrag leider berichtigen. Es geht auch ohne Englisch. Grummel...
Du musst nur aus Suedamerika, Portugal oder Polen sein...... Da hast dann Glueck wenn der Vorarbeiter bischen Englisch kann.
(Im GTA ) Frage: ist das in Vancouver auch so?

Aber ansonsten alles auf den Punkt gebracht, danke Joe!!!


Gern geschehen  Icon_razz  
Ich denke, auf dem Bau und im Dienstleistungsgewerbe z.T. ist es vielleicht so, dass Du auch ohne Englisch durchkommst. Aber schon um sich selber besser zu integrieren ist Englisch ja wichtig. Im Großraum Vancouver und Umgebung kommst Du heute fast besser mit Chinesisch als mit Englisch durch. In Burnaby hast Du das Gefühl, in einer chinesischen Stadt zu sein. Da sind Gesichter wie unsere Mangelware. Jobs werden nicht mehr nach Qualifikation, sondern nach ethnischer Zugehörigkeit vergeben. Obwohl die Chinesen sicher nicht unterqualifiziert sind. 
Bei uns hier in Vernon ist die Welt aber noch in Ordnung: alles spricht Englisch und wenn Du auf dem Farmers Market Deutsch hörst, grinst Du und drehst Dich schnell um.  Icon_lol



Viele Grüße, Joe
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#7

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27-07-2019, 12:36 PM von redhat.)

Ok, das heißt in Kanada gibt es viele Chinesen ? Ist ja nicht schlimm, die Menschen und das Essen kann ich gut ab ;-) Da gibt es schlimmere.

Hm das mit Kündigung und der Krankheitsgeschichte, schreckt mich etwas ab.
Wie sind die Chefs so drauf ? Nuten die das oft aus, oder behalten die einen schon, wenn es der Umsatz hergibt ? Was passiert, wenn man dort 1-2 Jahre arbeitet, die Firma geht den Bach runter, der Chef kündigt einen, dann sitze ich da ohne Geld, gibt es auch so nen Sozialstaat wie bei uns ? Sprich Arbeitslosengeld, bis man wieder was gefunden hat ? Oder kann man sich mit einer Versicherung absichern ?

Thema Krankheit, man kann das nicht voraus sagen, aber wenn mal was passiert, das man längere Zeit krank ist, Unfall, schwere Krankheit und man ist ein paar Wochen daheim, reicht ja schon 2-4 Wochen, dann gibt es kein Geld, kann Miete, Strom und Co nicht zahlen ? Gibt es hier auch Krankenversicherungen, die das Kompensieren ?

Das ist hier, dann doch etwas sicherer.
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#8

(27-07-2019, 12:06 PM)redhat schrieb: Ok, das heißt in Kanada gibt es viele Chinesen ? Ist ja nicht schlimm, die Menschen und das Essen kann ich gut ab ;-) Da gibt es schlimmere.

Hm das mit Kündigung und der Krankheitsgeschichte, schreckt mich etwas ab.
Wie sind die Chefs so drauf ? Nuten die das oft aus, oder behalten die einen schon, wenn es der Umsatz hergibt ? Was passiert, wenn man dort 1-2 Jahre arbeitet, die Firma geht den Bach runter, der Chef kündigt einen, dann sitze ich da ohne Geld, gibt es auch so nen Sozialstaat wie bei uns ? Sprich Arbeitslosengeld, bis man wieder was gefunden hat ? Oder kann man sich mit einer Versicherung absichern ?

Thema Krankheit, man kann das nicht voraus sagen, aber wenn mal was passiert, das man längere Zeit krank ist, Unfall, schwere Krankheit und man ist ein paar Wochen daheim, reicht ja schon 2-4 Wochen, dann gibt es kein Geld, kann Miete, Strom und Co nicht zahlen ? Gibt es hier auch Krankenversicherungen, die das Kompensieren ?

Also, bei Krankheit verlierst Du auch hier nicht gleich Deinen Job. Du bekommst halt Deine Krankheitstage nicht bezahlt. Es gibt auch Absicherung, aber die ist nicht so umfangreich wie in D. Privat kannst Du Dich immer hinzuversichern und auch über die Firmen gibt es gewisse Gruppenversicherungen, so dass Du bei 2-4 Wochen Krankheit nicht gleich bankrott gehst. 

In D meinen alle, ihnen stünde ein überbordendes Maß an sozialer Absicherung zu. Wer den SOZIALSTAAT sucht, wie ihn Deutschland mal dargestellt hat (und der jetzt auch immer weiter ausgehöhlt wird), der ist in Kanada nicht richtig. 
In Kanada gilt die Devise: nicht quatschen, machen. Man kümmert sich selber um sein Wohlergehen und lässt nicht alles den Staat machen. Geht die Firma pleite, suchst Du Dir halt einen anderen Job. Ist in D ja auch nicht anders. Hier kannst Du allerdings schneller gekündigt werden. Das passiert vor allem dann, wenn Du für die Firma keinen Mehrwert bringst, z.B. unzuverlässig, unehrlich, unmotiviert usw. bist. In D werden solche Mitarbeiter jahrelang durchgeschleppt, klagen sich durch alle Instanzen und stören so nachhaltig den Betriebsfrieden. Ich kann allein aus meinem Erleben in meiner alten Firma ein Lied davon singen. Du hast da als Chef keine Handhabe. Das passiert hier halt nicht. Bist Du ein guter Mitarbeiter, gibt es wenige Gründe zu kündigen.

Arbeitslosengeld gibt es auch.

(27-07-2019, 12:06 PM)redhat schrieb: Das ist hier, dann doch etwas sicherer.

Die Frage ist, wie lange es in D noch so weiter geht. Man kann doch schon überall den Abbau des Sozialstaates beobachten. Mit dem ungebremsten Zuzug von Flüchtlingen, die in der Regel erst mal nichts zum Bruttosozialprodukt beitragen, wird das noch schneller gehen, und Frau von der Leyen als EU-Präsidentin wird dafür sorgen, dass im Zuge des Vorantreibens der Vereinigten Staaten von Europa noch das letzte bisschen Standortvorteil von Deutschland wegharmonisiert wird. Der deutsche Standard wird dann sukzessive an die anderen europäischen Staaten angepasst. Da bin ich dann lieber hier.  Icon_razz



Viele Grüße, Joe
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#9

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28-07-2019, 01:52 PM von redhat.)

(27-07-2019, 11:55 PM)Joe schrieb: Das kenne ich auch nur zu gut, davon kann ich auch ein Lied singen. Da haben wir auch ein paar Kandidaten.
Zitat:Die Frage ist, wie lange es in D noch so weiter geht. Man kann doch schon überall den Abbau des Sozialstaates beobachten. Mit dem ungebremsten Zuzug von Flüchtlingen, die in der Regel erst mal nichts zum Bruttosozialprodukt beitragen, wird das noch schneller gehen, und Frau von der Leyen als EU-Präsidentin wird dafür sorgen, dass im Zuge des Vorantreibens der Vereinigten Staaten von Europa noch das letzte bisschen Standortvorteil von Deutschland wegharmonisiert wird. Der deutsche Standard wird dann sukzessive an die anderen europäischen Staaten angepasst. Da bin ich dann lieber hier.  [Bild: icon_razz.gif]

Genau das ist auch mit mein Hauptgrund, warum ich mit dem Gedanken spiele. Bevor das Schiff ganz abgesoffen ist, würde ich es lieber verlassen. Ich behaupte mal ich bin ein guter Zugewinn für eine Firma, dann sollte ich mir um den Arbeitsplatz keine Sorgen machen. Mein jetziger Chef ist sehr zufrieden und würde mich auch ungern gehen lassen. Weil er dann weiß was fehlt. Das müssten ja dann gute Voraussetzungen sein.

Weil du das Thema angeschnitten hast, wie sieht es den dort aus in Kanada, haben die auch so viel Probleme mit denen wie wir hier ? Oder haben die das durch ihre durchdachte Einwanderungspolitik gut im Griff ?
Kriminalität im Land, wie sieht die aus ? Diebstahl, Einbruch, Angriffe auf Leib und Leben, NoGoAreas ? Kann eine Frau nachts noch durch die Straßen ?

Naja, wegen dem Land, Leute, der Luft, nicht so viel Stress, sollte es der Gesundheit ja gut tun  Icon_e_smile
Thema Gesundheit, wie sieht das dort aus ? Z.b. Arztbesuch, Krankenhausaufenthalt, OP, Medikamente ? Wird das dort auch von der KK gezahlt, oder zahlt man nen Teil oder sogar alles selber ? Sind die Kids mit bei uns Versichert ?

Wie müsste ich den nun vorgehen ? Wenn man damit anfangen möchte ? Erst Job suchen, dann beim Land um Einwanderungsgesuch bitten ? Oder erst ein Einwanderungsgesuch und dann einen Job ? Hatte jetzt bei ein paar gesehen, das sie die Bewertungen ignorieren, wenn man keine Einreiseerlaubnis / Aufenthaltserlaubnis hat. Was wären den die ersten Schritte ?

Dann noch mal Thema meine Mutter, wie sähen ihre Chancen aus mit zu kommen ? Sie ist Rentnerin und bekommt ja ihr monatliches Einkommen. Sie würde dann denke ich mit bei uns wohnen, mit im Haus. Kann ich als Einwanderer den direkt schon eins kaufen, mieten ? Wie sieht es mit Krediten aus, bekommt man sowas auch ? Denke der Anfang ist schwer, wir haben zwar hier ein Haus das wir verkaufen würden, damit würden wir aber denke ich die Einwanderung, den Container usw zahlen, ein Haus kaufen vllt. Falls es doch mal dann noch einen finanziellen Engpass gibt, würde man sowas bekommen, oder eher nicht ? Ist jetzt nur mal so ein Gedanke. Geplant ist es nicht, aber mal abchecken.
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#10

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29-07-2019, 12:44 AM von Joe.)

(28-07-2019, 10:31 AM)redhat schrieb: Genau das ist auch mit mein Hauptgrund, warum ich mit dem Gedanken spiele. Bevor das Schiff ganz abgesoffen ist, würde ich es lieber verlassen. Ich behaupte mal ich bin ein guter Zugewinn für eine Firma, dann sollte ich mir um den Arbeitsplatz keine Sorgen machen. Mein jetziger Chef ist sehr zufrieden und würde mich auch ungern gehen lassen. Weil er dann weiß was fehlt. Das müssten ja dann gute Voraussetzungen sein.

Wer sich kümmert, fleißig ist und seinen Job beherrscht, hat hier genauso viele Chancen wie in D.

(28-07-2019, 10:31 AM)redhat schrieb: Weil du das Thema angeschnitten hast, wie sieht es den dort aus in Kanada, haben die auch so viel Probleme mit denen wie wir hier ? Oder haben die das durch ihre durchdachte Einwanderungspolitik gut im Griff ?
Kriminalität im Land, wie sieht die aus ? Diebstahl, Einbruch, Angriffe auf Leib und Leben, NoGoAreas ? Kann eine Frau nachts noch durch die Straßen ?

Kanada ist seit viel längerem als D ein Einwanderungsland. Es ist ganz anders auf Einwanderer vorbereitet als Deutschland, wo die "Willkommenskultur" gerade an sich selbst zerbricht (ich habe mit genug "Flüchtlingshelfern" zu tun gehabt, die mittlerweile völlig frustriert von der sinn- und planlosen Behandlung der Situation durch die Behörden sind).

Leute, die als Einwanderer hierher kommen, haben i.d.R. einen intensiven Screening Prozeß über sich ergehen lassen müssen. Da kommen keine, die zwar keinen Pass, dafür aber das neueste Mobiltelefon haben. Sie wissen, was Kanada von ihnen erwartet. Und das heißt, dass man sich den hiesigen Regeln anpasst. Nicht umgekehrt. Begehst Du hier ein Verbrechen, dann bist Du innerhalb von 7 Tagen aus dem Land. Ohne Diskussion. Das wissen die Leute und sie verhalten sich entsprechend.

Kriminalität gibt es in jedem Land und auch Kanada ist nicht das Himmelreich. Es gibt alle von Dir aufgezählten Verbrechen und sicher noch ein paar mehr. Dennoch gehen wir nachts problemlos durch die Straßen und auch meine Tochter geht abends alleine in die Stadt. Was sie in Deutschland nicht mehr konnte.

(28-07-2019, 10:31 AM)redhat schrieb: Naja, wegen dem Land, Leute, der Luft, nicht so viel Stress, sollte es der Gesundheit ja gut tun  Icon_e_smile
Thema Gesundheit, wie sieht das dort aus ? Z.b. Arztbesuch, Krankenhausaufenthalt, OP, Medikamente ? Wird das dort auch von der KK gezahlt, oder zahlt man nen Teil oder sogar alles selber ? Sind die Kids mit bei uns Versichert ?

Es gibt Ärzte, Krankenhäuser, Krankenversicherungen, die Kinder werden bei den Eltern mitversichert (zumindest bei uns in BC), OP und grundlegende Sachen zahlt die KV, Sonderwünsche zahlst Du wie in D selber, man zahlt zu Medikamenten, Optiker, Zahnbehandlungen zu (auch wie in D, kannst aber auch eine Versicherung dafür abschließen).

(28-07-2019, 10:31 AM)redhat schrieb: Wie müsste ich den nun vorgehen ? Wenn man damit anfangen möchte ? Erst Job suchen, dann beim Land um Einwanderungsgesuch bitten ? Oder erst ein Einwanderungsgesuch und dann einen Job ? Hatte jetzt bei ein paar gesehen, das sie die Bewertungen ignorieren, wenn man keine Einreiseerlaubnis / Aufenthaltserlaubnis hat. Was wären den die ersten Schritte ?

Kommt drauf an, was Du überhaupt willst. Willst Du dauerhaft einwandern? Dann prüfen, ob Du für eine Einwanderung überhaupt geeignet bist. Das prüft man mit dem "Come to Canada"-Tool. Einen Job hier zu bekommen, indem Du Dich von D aus bewirbst, ist so gut wie aussichtslos. Einstellungsvoraussetzungen sind in der Regel Staatsangehörigkeit oder PR.

(28-07-2019, 10:31 AM)redhat schrieb: Dann noch mal Thema meine Mutter, wie sähen ihre Chancen aus mit zu kommen ? Sie ist Rentnerin und bekommt ja ihr monatliches Einkommen. Sie würde dann denke ich mit bei uns wohnen, mit im Haus. Kann ich als Einwanderer den direkt schon eins kaufen, mieten ? Wie sieht es mit Krediten aus, bekommt man sowas auch ? Denke der Anfang ist schwer, wir haben zwar hier ein Haus das wir verkaufen würden, damit würden wir aber denke ich die Einwanderung, den Container usw zahlen, ein Haus kaufen vllt. Falls es doch mal dann noch einen finanziellen Engpass gibt, würde man sowas bekommen, oder eher nicht ? Ist jetzt nur mal so ein Gedanke. Geplant ist es nicht, aber mal abchecken.

Soll Deine Mutter dauerhaft mitkommen? Lies mal auf meiner Webseite, da habe ich das Thema Eltern/Großeltern ausführlich beschrieben.

Du kannst hier sogar ein Haus kaufen, ohne Einwanderer zu sein.  Icon_mrgreen  Natürlich kannst Du, finanzielle Mittel vorausgesetzt, hier ein Haus kaufen, sobald Du da bist. Kredite bekommst Du auch, sicherlich nicht sofort und in beliebiger Höhe und wenn, zu vielleicht nicht so guten Konditionen, da musst Du schon etwas an Deiner Credit History basteln. Und natürlich solltest Du nachweisen können, dass Du in der Lage bist, sie zurückzuzahlen.



Viele Grüße, Joe
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#11

Hallo "redhat",

Joe hat ja die meisten deiner Fragen schon sehr ausfuehrlich beantwortet, deshalb schreib mal anhand von Stichworten.

Arbeit/Arbeitgeber:
Es gibt hier "Sone & Sone". Von "Hire and Fire" ueber "Fast wie Familie" bis zu "Unionized big business".
Entsprechend variieren die Bedingungen.
Finde deinen Job, oder etwas das am Naechsten liegt, in der NOC List -
https://www.canada.ca/en/immigration-ref...-code.html
und schau dann nach entsprechenden Jobangeboten bei der Jobbank -
https://www.jobbank.gc.ca/home
Damit kannst Du schon mal ein wenig die Gegend eingrenzen, die fuer Euch in Frage kaeme.
Sorry, aber Bewerbungen aus dem Ausland sind derzeit ziemlich aussichtlos, ohne Arbeitsgenehmigung muss der AG durch den LMIA Process.
Das tut sich kaum jemand an...

Versicherungen/Arbeitslosengeld/Krankengeld:
Zusatz-Versicherungen, wenn nicht vom AG mitbezahlt (meist anteilig) kosten auch hier einiges.
Die provinzielle KV zahlt (zumindested in Alberta, in Kanada ist einiges Provinzsache) nicht wirklich viel fuer Zaehne, Medikamente oder Brillen.
Chronische Erkrankungen koennen ins Geld gehen.
Mit der medizinischen Versorgung hier in Calgary bin ich aber sehr zufrieden.
Natuerlich darf man in z.B. Northern Manitoba im Winter nicht erwarten, das ein Krankenwagen nach 15 Minuten da ist...

Muttern mitbringen:
Wird nicht funktionieren, again "Sorry!"
Auf euren (Welchen?) Antrag wuerde deine Mutter nicht passen. Die Moeglichkeit sie nachzuholen besteht. Aber es dauert!
Die parent sponsorings sind stark limitiert und gehen mittlerweile innerhalb von Sekunden weg, wenn 1x im Jahr eine neue Quote eroeffnet wird.
Das parent supervisa ist eine Alternative, aber das ist auch mit einigen Kosten verbunden. Und es hat gewisse Einschraenkungen.
https://www.canada.ca/en/immigration-ref...about.html

"Mittelmaessiges Englisch":
Ich habe mein Englisch fuer sehr brauchbar gehalten... Icon_rolleyes , glaub mir: Es lohnt schon jetzt zu Pauken.
Besonders die berufsbezogene Fachsprache ist extrem wichtig.
Du kannst der groesste Kuenstler an der Maschine sein, wenn Du nicht verstehst was der foreman will, dann ist das erstmal doof.
Nix was man nicht ueberwinden kann, aber unschoen.
Im smalltalk nicht erwarten, das dein Gegenueber auf die Frage "How is it going?" eine laaaange Antwort ueber was auch immer erwartet,
Aber natuerlich das allgegenwaertige "Thank you" mit einem "You're Welcome" beantworten!

Kriminalitaet:
Regional unterschiedlich. In Alberta in den letzten Jahren zunehmende Eigentumsdelikte in Rural Areas.
Da schlaegt die Drogenkrise durch...
Und natuerlich gibt es auch wirklich groessere Probleme wie z.B.: https://www.cbc.ca/missingandmurdered/

Ein Tip zum Schluss:
Nur irgendwo weg zu wollen, das ist kein guter Wegweiser - Es kommt darauf an, wo du hin willst!
Falls es fuer euch Kanada sein soll, das koennt ich verstehen. Ich lebe gerne hier.
Sollten dir irgendwelche Formulare unklar sein hilft ein link zur entsprechenden Seite sehr bei der Identifizierung des Problems!

Gruesse
Mattes
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#12

@Mattes stimmt!  Wenn man Auswandert ist es besser einen Traum zu haben als den Wunsch wo weg zu wollen :))

Krankenversicherung, ist Province Sache und sind  unterschiedlich von Province zu Province.
Ontario z.B. keine Medikamentenzuzahlung (kann man dann bei der Steuer absetzen, bei geringverdieiner eine Zuhzahlung)
                  Als Rentner uebernimmt dann Ontario die Medikamenten Kosten.
                  Wenn man Benefit hat (Firma) uebernimmt die Versicherung meisst 80%
                  Zahnarzt zahlt man hier eigendlich immer selber alles 100 %
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